Wege zum klimaneutralen Wohngebäudebestand: Wärmedämmung versus innovative gasbasierte Heizsysteme

Um die ambitionierten Klimaziele bis zum Jahr 2050 zu erreichen, avorisiert die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept für den Gebäudebestand eine Strategie, die sich im Wesentlichen auf eine Verbesserung der Wärmedämmung fokussiert. Doch handelt es sich hierbei auch um die kosteneffizienteste und alternativlose Strategie?

Für den privaten Wohngebäudesektor wurden im Rahmen eines vom DVGW geförderten Forschungsprojekts verschiedene Strategien verglichen, mit denen sich ein klimaneutraler Wohngebäudebestand bis zum Jahr 2050 erreichen lässt. Anstelle der forcierten Wärmedämmung wurde das Spektrum möglicher Maßnahmen um einen verstärkten Einsatz von modernen und innovativen Heizungssystemen wie Klein- KWK-Anlagen sowie die verstärkte Nutzung von regenerativen Gasen erweitert. Die Ergebnisse zeigen, dass die klimapolitischen Ziele auch mit einem solchen Maßnahmenportfolio erreicht werden können. Weiterhin wird deutlich, dass ein breiteres Maßnahmenspektrum, kombiniert mit einer veränderten Gewichtung der Einzelmaßnahmen, deutliche Kostenvorteile aufweist.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 07/08 - 2015 (Juli 2015)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr.-Ing. Patrick Hansen
Dr.-Ing. Peter Markewitz

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