Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen

Auch wenn die Trinkwasserversorgung bisher nicht wie die Strom- und Gasversorgung zu den regulierten Bereichen gehört, bestehen ähnliche Anforderungen und Herausforderungen wie in diesen Sparten: eine wirtschaftliche, funktionierende und sichere Versorgung in einwandfreier Qualität. Im vorliegenden Beitrag werden einzelne Planungsschritte für die Rehabilitation von Wasserverteilungsanlagen mit Schwerpunkt auf den Themenbereichen Zustandsanalyse und -bewertung, Versorgungssicherheit, Risikobewertung,
Reha-Strategie, Reha-Planung sowie Koordinierung dargestellt.

Damit eine wirtschaftliche, funktionierende und sichere Versorgung gewährleistet werden kann, gibt es innerhalb des DVGW-Regelwerkes Planungsstandards und -hilfen zur Unterstützung der Rehabilitationsplanung. Mit dem DVGW-Arbeitsblatt W 400-3 und dem DVGW-Merkblatt W 403 sind nur die beiden wichtigsten zu nennen [1, 2]. Datengrundlagen und -aufbereitung Ausgangspunkt jeder Planung sind entsprechend verfügbare Daten zu den Betriebsmitteln im Bestand und deren Zustand (u. a. Schadenshäufigkeiten). Diese werden mittlerweile bereits überwiegend digital in Geoinformationssystemen (GIS) oder anderen EDVSystemen geführt, wobei historisch bedingt oft unterschiedliche Datenqualitäten vorliegen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2015 (März 2015)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Ingo Kropp

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