Der Rückbau von Deponien kann unter verschiedenen Aspekten erfolgen. Bisher durchgeführte Rückbaumaßnahmen resultierten vorrangig aus umweltrelevanten Aspekten oder vor dem Hintergrund, die Nutzungsdauer bestehender Deponieflächen zu verlängern. Ein weiterer Aspekt, welcher mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Betrachtung der Deponiekörper als Lagerstätte für Sekundärrohstoffe.
Die technische Umsetzung von Deponierückbaumaßnahmen unter dem Gesichtspunkt der Rohstoffgewinnung und der Erzeugung von vermarktungsfähigen Produkten ist abhängig von der Quantität und Qualität der in dem Deponiekörper eingebauten Stoffe. Prognosen zu erzielbaren Produktqualitäten oder auch zu geeigneten Aufbereitungsverfahren sind aufgrund mangelnden Wissensstandes kaum möglich, dies gilt insbesondere für das Feinmaterial aus welchem das Deponat hauptsächlich besteht. Das im Jahr 2012 begonnene BMBF Forschungsvorhaben soll Erkenntnisse zu erzielbaren Produktqualitäten und geeigneten Aufbereitungstechniken unter Einbeziehung ökonomischer und ökologischer Aspekte liefern bzw. erweitern. Die Ergebnisse des Vorhabens werden in Form eines Leitfadens den Fachleuten aus Praxis und Verwaltung zur Verfügung gestellt.
| Copyright: | © Wasteconsult International | |
| Quelle: | Praxistagung 2014 (Dezember 2014) | |
| Seiten: | 12 | |
| Autor: | Dipl.-Ing (FH), Dipl. UWT Sebastian Wanka Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke Dr.-Ing. Kai Münnich | |
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Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Der Stand der Technik im Bereich der Deponien soll künftig über ein BVTMerkblatt geregelt werden. So sollen Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem Deponiebetrieb wie zum Beispiel die Freisetzung von klimarelevanten Methanemissionen minimiert werden.
Stilllegung und Rekultivierung von Deponien mit geringem Gefährdungspotential im Land Brandenburg
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Laut Auskunft der Europäischen Kommission befinden sich im EUTerritorium bis zu 500.000 Abfalldeponien. Eine Strategie zum Umgang mit diesen Deponien hat die Kommission nicht.
Qualitätsmanagement im Deponiebau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2023)
Der rechtliche Rahmen für die langzeitsichere Verwahrung von Deponien wird über die Deponieverordnung (DepV) geregelt. Gemäß Punkt 2 des Anhangs 1 der DepV ist im Deponiebau der Stand der Technik für alle Materialien, Komponenten oder Systeme gegenüber der zuständigen Fachbehörde über prüffähige Unterlagen nachzuweisen.
Development of local municipal solid waste management in the Western Transdanubia region of Hungary
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Hungarian municipal solid wastes (MSW) management has developed tremendously over the past 15 years. More than 3,000 landfills and dumps had been closed, just to mention one improvement. However, still, lots of work is necessary to accomplish the EU’s ambitious aim of decreasing landfilling and increasing recycling and composting.
The circular packaging design guideline and holistic sustainability assessment in circular economy
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
The FH Campus Wien Circular Packaging Design Guideline provide recommendations for circular design for the whole supply chain. Circular design is a necessary prerequisite to achieve the goals of the European Circular Economy Package which requires full recyclability of packaging by 2030. Circular packaging should re-duce resource consumption and environmental impacts of packaging. The assessment of packaging sustainability requires the calculation of direct and indirect environmental impacts and circularity at the same time. A method for holistic sustainability assessment of packaging has been proposed by FH Campus Wien and developed in an ECR-working group (Efficient Consumer Response) with the participation of a number of companies along the whole supply chain (brand owners, retailers, packaging manufacturers and packaging systems).
