Verwertung von ammoniakhaltigem Wäscherwasser aus der Klärschlammtrocknung als Reduktionsmittellieferant in der SNCR-Entstickung für eine Biomasseverbrennungsanlage

Die regionale Klärschlammverwertungs GmbH in Dinkelsbühl (kurz: KSV genannt), betreibt auf ihrem Gelände eine Klärschlammtrocknung, mit nachgeschalteter -pyrolyse und eine Biomasseverbrennung (Hackschnitzel).

Mit Beginn des 2. Quartals 2010 durfte das aus der Klärschlammtrocknung anfallende Wäscherwasser wegen seines hohen Ammoniumgehalts nicht mehr unbehandelt an die Kläranlage abgegeben werden.

 Das derzeitige Anlagenkonzept besteht aus einer diskontinuierlichen stündlichen Ausschleusung von Wäscherwasser in den Nassentschlacker der Biomasseverbrennungsanlage, d.h. wegen der stark alkalischen Schlacke wird das Ammoniak des Wäscherwassers freigesetzt. Da der Unterdruck im Feuerraum Schwankungen unterworfen ist, kommt es zu unkontrollierbaren Ammoniakemissionen, die als Geruchsbelästigung wahrgenommen werden.



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 8. Potsdamer Fachtagung - 24.02. bis 25.02. 2011 (Februar 2011)
Seiten: 18
Preis inkl. MwSt.: € 9,00
Autor: Dr. Rainer Dittrich

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