Laufende Optimierungen im Betrieb einer quasitrockenen Abgasreinigungsanlage - Einfluss der Brennstoffzusammensetzung auf Betriebsweise und Verbräuche

Die Rauchgasreinigungsanlage der EEW Heringen wurde zur Beherrschung hoher Rohgaswerte und hoher Abscheidegrade optimiert. Der spezifische Additivbedarf und die daraus ermittelte Stöchiometrie konnten kontinuierlich gesenkt werden. SO2-Rohgasspitzen werden durch die Zugabe von Kalkhydrat in den Feuerraum wirkungsvoll reduziert.

Die EEW Energy from Waste Heringen GmbH betreibt am Standort Heringen / Hessen eine Abfallverbrennungsanlage. Diese Anlage liefert den gesamten erzeugten Hochdruckdampf an das benachbarte Industriekraftwerk der K+S Kali GmbH. Der Input der Abfallverbrennungsanlage besteht hauptsächlich aus Gewerbeabfällen mit Heizwerten zwischen 11-14MJ/kg. Die Rohgaswerte von SO2 und HCl sind bei diesen Brennstoffen höher als bei klassischen Hausmüllverbrennungsanlagen. Dementsprechend sind an die nachgeschaltete Rauchgasreinigungsanlage besondere Anforderungen zu stellen, da auch die geforderten Abscheidegrade für die Komponenten SO2 und HCl ansteigen.
Im Vortrag wird über Betriebserfahrungen und durchgeführte Optimierungen berichtet. Ein Schwerpunkt ist die Beherrschung von SO2-Rohgasspitzen.



Copyright: © Texocon GbR
Quelle: 11. Potsdamer Fachtagung - 20. bis 22. Februar 2014 (Februar 2014)
Seiten: 12
Preis: € 6,00
Autor: Dr. Ralf Borghardt
Thomas Patzelt
Peter Eisenblätter

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