Der Aufsatz erinnert den wichtigsten Teil des beruflichen Lebens von Viktor Kaplan, das er vom Jahr 1901 bis 1931 in Brünn verbrachte – die Periode ist charakterisiert von einer stürmischen Entwicklung der wissenschaftlichen Kenntnisse zum Strömungsverhalten von Flüssigkeiten, der Entwicklung der angewandten Hydromechanik und des Baus von hydraulischen Strömungsmaschinen. Zwei Persönlichkeiten, die in Brünn arbeiteten und stark Viktor Kaplan unterstützten, sind gleichfalls dargestellt – Prof. Ing. Leopold Grimm, Professor an der Tschechischen Technischen Hochschule in Brünn, und Ing. Jaroslav Slavík, der Schüler und später der Assistent von Prof. Kaplan.
Die Jahre von 1901 bis 1934 standen im Zeichen einer stürmischen Entwicklung der wissenschaftlichen Kenntnisse zum Strömungsverhalten von Flüssigkeiten, der Entwicklung der angewandten Hydromechanik und des Baus von hydraulischen Strömungsmaschinen wie Pumpen und Turbinen. Die Vielzahl der gewonnen Erkenntnisse auf der einen Seite und die Bedürfnisse der Praxis durch den Aufschwung der industriellen Produktion auf der anderen Seite beeinflussten auch die Struktur der Lehre an den Hochschulen. Es wurden neue Lehrstühle eingerichtet, die auf Hydromechanik und Wasserkraftanlagen spezialisiert waren.
Und so entstand bereits im Jahr 1901, ganze zwei Jahre nach Gründung der Tschechischen Technischen Hochschule Brünn (1899), der Lehrstuhl für Maschinenbau I, und zum ordentlichen Professor wurde Ing. Leopold Grimm vorgeschlagen, der das Institut bis 1932 leitete.
Die Forschung war nicht nur auf die Tschechische Technische Hochschule konzentriert. Zum Zeitpunkt ihrer Gründung bestand bereits seit 50 Jahren die Deutsche Technische Hochschule in Brünn, zu deren ordentlichem Assistent im Jahr 1903 Ing. Viktor Kaplan wird. Professor Grimm, der sich gleichfalls mit der Erforschung von Wasserturbinen befasste und unabhängig in Brünn wirkte, förderte die Arbeit von Professor Kaplan in außerordentlicher Weise. In Anbetracht seiner wichtigen Rolle, die er bei der Verteidigung der Gedanken Kaplans spielte, erscheint es angebracht, auch Professor Grimm kurz vorzustellen.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 06/2014 (Juni 2014) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Prof. RNDr. Michal Kotoul | |
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Rahmenbedingungen und Limitierungen bei kleinen und mittelgroßen Wasserkraftanlagen
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Neben der Kenntnis von physikalischen Grundprinzipien zur Wasserkraftnutzung sind die Kenntnis und Beachtung von rechtlichen und ökologischen Randbedingungen die Voraussetzungen für die wirtschaftliche Realisierung von theoretischen Potenzialen. Dieser Beitrag soll die wesentlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen dazu möglichst komprimiert und neutral darstellen sowie einen Überblick über weiterführende Literatur liefern.
Wasserkraftanlagen und Wasserkraftmaschinen: Wasserräder
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Wasserkraftmaschinen: Wasserkraftschnecken, kinetische Wasserkraftwandler und Wasserkraftturbinen
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In diesem Beitrag werden nach der erfolgten Darstellung und Klassifizierung der Wasserkraftanlagen und Wasserräder die anderen für den Bereich der kleinen und mittelgroßen Wasserkraft bedeutsamen Wasserkraftmaschinen mit den Wasserkraftschnecken, Wassersäulenmaschinen, Wasserturbinen und die kinetischen Energiewandler vorgestellt.
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Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021 ist wie auch in den Vorgängergesetzen verankert, dass für alle Bereiche der erneuerbaren Energien ein Erfahrungsbericht erstellt werden muss. Für das Teilvorhaben Wasserkraft erfolgt die Erstellung des Berichtes durch die Ingenieurbüro Floecksmühle GmbH (IBFM) und ihre Partner, die im Rahmen dessen zu einem Online-Workshop am 27.09.2022 eingeladen hatte.
