In letzter Zeit werden sowohl kommerzielle Software-Pakete als auch im Internet nutzbare Online-Lösungen zum automatisierten Zusammenfügen von digitalen Aufnahmen zu kompletten 3-D-Modellen angeboten. In mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten lassen sich diese 3-D-Modelle in gebräuchliche CAD-Programme überführen. Von da aus ist die weitere Bearbeitung, wie Skalierung, Bemaßungen, das Berechnen von Höhenlinien, Volumen- und Flächenberechnungen etc., möglich.
Die messtechnische Erfassung von Objekten (Bauwerken oder auch Topografie) zum Zwecke der Planung, Überwachung oder zur Dokumentation ist nach wie vor kosten- und zeitintensiv. Oftmals ist eine solche Erfassung nur mit vermessungstechnischen Grundkenntnissen in Kombination mit hochwertigem Instrumentarium, wie z. B. das elektronische Tachymeter, möglich. Für viele Anwendungen im Bereich der Architektur, Archäologie und Denkmalpflege stehen in den letzten Jahren günstige Softwarepakete mit Algorithmen aus der Nahbereichsphotogrammetrie und der „Computer Vision" als sogenannte Open-source-Lösungen oder als Webservices zur Verfügung, die eine bildbasierte 3-D-Objektaufnahme mit entsprechender Modellierung ermöglichen. An der Fachhochschule Aachen wurde in Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ein Projekt gestartet, um die Vor- und Nachteile solcher bildbasierten Systeme (Digitalkamera und Software), speziell für Einsatzbereiche im Wasserbau, aufzuzeigen. Letztendlich soll der Frage nachgegangen werden, ob dieses sogenannte „Picture-Matching" die teuren distanz-basierten Systeme, wie z. B. das Laserscanning, sinnvoll ergänzen oder in Zukunft ersetzen kann.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 09/2014 (September 2014) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Hartmut Malecha Sabine Heinen Joachim Klubert | |
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Grundinstandsetzung der linken Schleusenkammer der Schleuse Lauffen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
Damit der Neckar künftig auch für längere Schiffe befahrbar ist, werden die Neckarschleusen sukzessive ausgebaut - so auch die Schleuse Lauffen. Gleichzeitig war hier eine Grundinstandsetzung nötig. Das Projekt erforderte hochpräzise Arbeiten, sowohl beim Bau der Schleusentore als auch bei der Schleusenanlage selbst. Die vermessungstechnische Bauüberwachung übernahm Afry Deutschland.
Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2022)
Immer mächtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschränken oder nur noch bei Erfüllen massiver gewässerökologischer Maßnahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so „verseucht“ ist, dass Gewässerorganismen sich unterhalb üblicher Kläranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren können?
Verluste und Auslegung von Schrägrechen anhand ethohydraulischer Studien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Als mögliche Lösung zur Herstellung des Fischschutzes und der Durchgängigkeit an Wasserkraftwerken hat sich der schräg angeströmte Horizontalstabrechen, hier als Schrägrechen bezeichnet, inzwischen bewährt. Nun wurden anhand wissenschaftlicher Labor- und Feldstudien die Ermittlung
der hydraulischen Verluste, d. h. Rechenverluste, am Schrägrechen und die hydraulischen Signaturen, welche durch den Rechen hervorgerufen werden, untersucht. Die Schutz- und Leitwirkung auf abwandernde Lachssmolts und Aale konnte daran anknüpfend in ethohydraulischen Studien für
unterschiedliche Rechenparameter ermittelt werden.
Aktives Flächenmanagement zur Vorbereitung von Fließgewässerrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern benötigen Flächen, die im Regelfall Nutzungen zugeführt sind. Vorausschauendes Flächenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der Grundstückseigentümer aufgreifen zu können und die benötigten Flächen verfügbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische Flächenmanagement vorgestellt.
Technische, konzeptionelle und organisatorische Lösungen zur Qualitätskontrolle hydrometrischer Daten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Aufgrund steigender Datenmengen und abnehmender personeller Ressourcen stoßen etablierte, oft manuelle Prozesse der Qualitätskontrolle an ihre Grenzen. Ein Ausweg besteht darin, Prozesse zu automatisieren und dem Anwender Werkzeuge für deren Überwachung und entsprechende Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Der Beitrag behandelt technische, konzeptionelle und organisatorische Aspekte einer solchen Implementierung in einer modernen Software-Lösung. Dies inkludiert den korrekten technischen Datenfluss vom Sensor bis hin zur Datenbank, eine fachliche Kontrolle und Datenbearbeitung sowie die softwareseitige Unterstützung von Geschäftsprozessen.
