Seit mehr als 15 Jahren findet die faseroptische Temperatur- und Dehnungsmesstechnik Anwendung bei der Überwachung von Wassersperrbauwerken. Anhand von Praxisbeispielen wird über Erfahrungen bei der Integration der faseroptischen Messtechnik in Projekte mit mehrjähriger Bauzeit und umfangreichem Planungsaufwand berichtet. Des Weiteren werden die neuesten Entwicklungen der faseroptischen Dehnungsmesstechnik und deren Anwendung im Bereich der Böschungs- und Setzungsüberwachung vorgestellt.
Die verteilte faseroptische Temperaturmesstechnik wird im Wasserbau in erster Linie zur Erkennung und Ortung von Leckagen bzw. Zonen mit erhöhtem Sickerwasseraufkommen in Dichtungselementen eingesetzt. Das Messsystem besteht aus dem Sensor, einem Glasfaserkabel, dem faseroptischen Temperaturmessgerät mit Auswerteeinheit sowie einem Heizgerät, welches zum Aufheizen des Sensorkabels und damit der Kontrastverstärkung des durch eine Leckage hervorgerufenen Temperatureffekts dient. Die Position des Sensorkabels ist abhängig von der Messaufgabe und der Lage der Dichtungselemente. Bei umfangreichen Neubauprojekten muss das Sensorkabel häufig über die gesamte Bauzeit oder zumindest über längere Bauphasen entlang der Dichtungssysteme mitgeführt werden. Dies erfordert eine exakte Planung, insbesondere zur Konfektionierung und dem Schutz der Sensorkabel sowie zur bauzeitlichen Qualitätskontrolle. Der Einbau eines solchen Systems soll am Beispiel des Neubaus der Talsperre Leibis/Lichte erläutert werden.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 09/2014 (September 2014) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Andrea Senze Anne Schwartz Thomas Pfeiffer | |
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