Innovatives Entwässerungskonzept – das Projekt Regenspielplatz in Hamburg

Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek ist Deutschlands erster Regenspielplatz eröffnet worden. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er eine öffentliche Fläche mehrfach nutzt. Zusätzlich zur klassischen Funktion eines Spielplatzes leistet er einen Beitrag zur Entwässerung des Stadtteils. Möglich machen das ein Sickergraben und eine Regenwassermulde, die auf der Fläche verlaufen. Bei Starkregen nimmt das System überschüssiges Regenwasser aus dem Sielnetz auf und leitet es kontrolliert zu einem angrenzenden Brunnenschutzgebiet des kommunalen Ver- und Entsorgers Hamburg Wasser. Dort versickert das Wasser und trägt zur Grundwasserneubildung bei.

Mit dem Regenspielplatz Fischbek wird zum einen ein deutlich verbesserter Überflutungsschutz für das Rückhaltebecken Haferacker erreicht, zum anderen wird durch die gezielte Mitbenutzung der Spielplatzfläche der Wasserkreislauf symbolisch geschlossen und der Umgang mit Regenwasser für die Menschen im Stadtteilerlebbar gemacht. Der erste Hamburger Regenspielplatz stellt damit auch ein erfolgreiches Pilotprojekt zur integrierten Regenwasserbewirtschaftung im Rahmen des Projektes RISA dar.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 01 - 2014 (Januar 2014)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Klaus Krieger
M.sc. Dipl.-Ing. Katja Fröbe

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