Mehrfacher Einsatz: Lippeverband erprobt Aktivkohle-Stufe auf Kläranlage Dülmen

Der Lippeverband erweitert seine Kläranlage in Dülmen um eine Aktivkohle-Stufe zum Abbau von Spurenstoffen aus dem Abwasser. Durch den Einsatz von Pulveraktivkohle können Medikamentenreste und Hormone in der Kläranlage zurückgehalten werden. Die Dülmener Anlage ist die einzige mit Aktivkohle-Stufe ausgerüstete Kläranlage im gesamten Lippeverbandsgebiet.

Foto: Lippeverband(31.10.2014) Bis Februar 2015 baut der Lippeverband als Wasserwirtschaftsverband für die mittlere und untere Lippe auf seiner Kläranlage Dülmen eine Aktivkohle- Stufe, mit der ein Teilstrom von bis zu 200 Litern Abwasser pro Sekunde behandelt werden kann. Kommt mehr Wasser auf der Kläranlage an, so wird die darüber hinausgehende Menge herkömmlich gereinigt. Im Zuge des Umbaus wird auch die vorhandene Filtrationsanlage umgerüstet und zum Teil integriert. Durch Umnutzung vorhandener Gebäude kann auf neue Bauten verzichtet werden. Die Investition in Höhe von 3,8 Mio. Euro wird zu 70 Prozent vom Land NRW finanziert, mit weiteren 25 Prozent fördert die EU das Projekt. Ende Mai erfolgte der Spatenstich für die neue Reinigungsstufe. „Mit unserem Projekt ‚Den Spurenstoffen auf der Spur in Dülmen‘ wollen wir einerseits die Menschen dafür sensibilisieren, Medikamente verantwortlich zu nutzen und richtig zu entsorgen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Dr. Jochen Stemplewski zu Baubeginn...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Lippeverband (Dortmund)
Autorenhinweis: Michael Steinbach (Lippeverband)
Foto: Lippeverband



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2014 (Oktober 2014)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Michael Steinbach

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