Identifikation mit hoher Frequenz: UHF ermöglicht Erfassung von Großcontainern

Die Identifikation von Großcontainern wurde in der Entsorgungsbranche bisher kaum praktiziert – Grund dafür waren schlicht und einfach fehlende Möglichkeiten der effizienten und gleichzeitig zuverlässigen Identifikation. Im Bereich der Hausmüllentsorgung sind bereits seit Jahrzehnten RFID-Systeme erfolgreich im Einsatz. Mit einem UHF-Verfahren soll es nun möglich sein, auch Großcontainer zu erfassen.

Foto: Moba AG(28.03.2014) Systeme und Standards zur automatischen Erfassung von Abroll-, Absetz- und Depotcontainern gab es bislang nicht. Häufig wurden die Container gar nicht oder nur manuell erfasst, was umständlich, zeitaufwändig und mit hohem Fehlerrisiko behaftet war. Hausmülltonnen und -container hingegen sind schon seit vielen Jahren mit RFID-Systemen ausgestattet. Solche Systeme basieren auf der Signalübertragung auf Langwelle. Diese Möglichkeit der Identifikation ist jedoch für Großcontainer aufgrund der geringen Übertragungs-Reichweite der Signale von rund 50 Zentimetern nicht geeignet. Der Abstand der Transponder, die am Container befestigt werden, zur Antenne, die an der Rückseite der Fahrerkabine angebracht wird, ist oft größer als einen halben Meter sodass Langwellen-Signale den Transponder nicht erreichen könnten...


Unternehmen, Behörden + Verbände: MOBA Mobile Automation AG (Limburg)
Autorenhinweis: Andreas Schmidt, Moba, Division Manager Waste & Logistics)
Foto: Moba AG



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2014 (März 2014)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Andreas Schmidt

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