Fische zeigen Verhaltensweisen zur Wahrnehmung ihrer Umgebung. Für das Verhalten der Fische bei abwärtsgerichteten Fischwanderungen vor Wanderbarrieren sind im Vergleich zur Aufwärtspassage noch große Kenntnislücken offensichtlich. Verhaltensbeobachtungen geben wichtige Hinweise für die Positionierung und konstruktive Entwicklung von Fisch abstiegsanlagen.
Fische führen Migrationswanderungen aus unterschiedlichsten Gründen und zu unterschiedlichsten Zeiten durch. Die zurückgelegten Wanderdistanzen variieren zwischen wenigen Metern bis hin zu vielen 1.000 Kilometern. Diadrome Arten wie Aal und Lachs wandern vor allem, um ihre artspezifischen Laichgebiete aufzusuchen bzw. um optimale Entwicklungschancen und Nahrungsangebote für die Juvenilen zu gewährleisten. Potamodrome Arten, von denen einige ebenfalls weite Entfernungen zurücklegen, wandern saisonal, um Laichhabitate, Nahrungsgründe, Jagdreviere sowie Sommer und Winterlager zu erreichen. Auch Beutevorkommen oder die Präsenz von Räubern (Prädationsdruck) können Wanderaktivitäten auslösen. Das Migrationsverhalten kann durch verschiedene abiotische Parameter wie Fließgeschwindigkeit, Wasserstand (Abfluss) und Temperatur sowie Tageslänge oder Mondperiode beeinflusst werden.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 6/2013 (Juni 2013) | |
| Seiten: | 7 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dr. Andreas Hoffmann M. Sc. Imke Böckmann Prof. Dr.-Ing. habil. Boris Lehmann Dipl.-Sachverständiger Markus Kühlmann | |
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Öl-Havarie an der Wupper-Talsperre - Erfahrungen und Erkenntnisse
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Mit der Herstellung der Durchgängigkeit, der Renaturierung von Gewässerabschnitten, Sedimentmanagement sowie mit Investitionen in den Populationserhalt hat die Wasserkraftbranche einen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustands der Flüsse geleistet, die beim Inn bis 2027 Investitionen um 100. Mio. € bedeuten.
Comparing the sustainability of active and passive groundwater containment systems for the treatment of PFAS plumes
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Zu Wasserversorgungsanlagen am Obergermanisch-Rätischen Limes in Baden-Württemberg
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Stark unterschiedliche Starkregengefahrenkarten nach den Leitfäden der Länder
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In den zurückliegenden Jahren haben Starkniederschläge schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden und sogar Todesfällen verursacht. Mehrere Bundesländer haben Vorgehensweisen zur Erstellung von Starkregengefahrenkarten entwickelt und diese in Leitfäden veröffentlicht. Im Regelfall wird die Erstellung von Starkregengefahrenkarten nach diesen Leitfäden gefördert, wodurch mittlerweile zahlreiche Kommunen Karten erstellt haben.
