Die Überwachung von Anlagen nach der IE-RL wird in Hessen anhand einer risikobasierten Einstufung der Anlagen in Überwachungsintervalle umgesetzt. Vor-Ort-Besichtigungen werden je nach Schwerpunktrisiko der Anlage durchgeführt.
Die gemäß § 52a BImSchG festzulegenden Überwachungsintervalle werden in Hessen anhand risikobasierter Kriterien bestimmt. Als Grundlage der regelmäßigen Vor-Ort-Besichtigungen der Anlagen findet eine systematische Beurteilung der mit der Anlage verbunden Umweltrisiken statt. Besonders beachtet werden mögliche und tatsächliche Auswirkungen der betreffenden Anlage auf die menschliche Gesundheit und auf die Umwelt unter Berücksichtigung der Emissionswerte und -typen, der Empfindlichkeit der örtlichen Umgebung und des von der Anlage ausgehenden Unfallrisikos sowie die bisherige Einhaltung der Genehmigungsanforderungen. Je höher die Umweltrisiken einer Anlage sind, desto häufiger ist eine behördliche Überwachung erforderlich. Der Einstufung einer Anlage wird der ordnungsgemäße Betrieb zu Grunde gelegt.
Die schematisierte Einstufung erlaubt eine schnelle und an den wesentlichen Kriterien orientierte Zuordnung der Anlage zu einem Überwachungsturnus. Nach jedem Überwachungsintervall, jedem Genehmigungsverfahren und nach Eingang der Unterlagen einer Anzeige nach § 67 Abs. 2 BImSchG wird die Anlage neu eingestuft bzw. ihre Einstufung überprüft.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 04/2013 (April 2013) | |
| Seiten: | 3 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dr. Hans-Peter Ziegenfuß | |
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Roadmap zur CO2-Neutralität der österreichischen Zementindustrie bis 2050
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2022)
Die österreichische Zementindustrie bekennt sich zur Begrenzung der Erderwärmung und zu den Klimaschutzzielen von Paris. Die in Österreich hergestellten Zemente weisen im internationalen Vergleich heute bereits die weltweit niedrigsten CO2-Emissionen auf. Mitihrer Roadmap zeigt die österreichische Zementindustrie nun auf, wie bis 2050 entlang der Wertschöpfungskette von Zement eine CO2-Neutralität erreicht werden kann. Dafür ist ein Bündel an Maßnahmen erforderlich und die österreichische Zementindustrie unternimmt gemeinsame Anstrengungen, um sie zu realisieren. Dazu zählen die weitere Optimierung der bestehenden Produktionsverfahren, tiefgreifende Änderungen im Produktportfolio im Zuge der Entwicklung neuer, CO2-armer Zemente sowie der Einsatz bahnbrechender neuer Technologien. Die österreichische Zementindustrie nimmt diese Herausforderungen proaktiv an, benötigt dazu jedoch verlässliche Rahmenbedingungen von Seiten der Politik.
Effektive Geruchseliminierung durch das CSO TerminodourTM System
© Wasteconsult International (5/2017)
Unangenehme Gerüche sind bei bestimmten Anlagen (u.a. Abfallbetriebe und Biogasanlagen) immer wieder einer der Hauptstreitpunkte bei der Diskussion mit Anwohnern, aber auch mit Mitarbeitern dieser Anlagen. Hier kann TerminodourTM Abhilfe schaffen. Dieses Ionisationsverfahren bekämpft die Gerüche bereits am Entstehungsort und kann so nicht nur eine Belästigung der Anlagennachbarn verhindern, sondern auch zu einem deutlich verbesserten Arbeitsklima beitragen.
Sichere, zuverlässige Entschwefelung hoher und sehr hoher H2S-Beladungen durch UgnCleanTubes®
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Zylinderförmige UgnCleanPellets® S 3.5 für die zuverlässige und sehr kostengünstige Entschwefelung von Biogas sind seit einigen Jahren markteingeführt und (zumindest in Fachkreisen) hinlänglich bekannt. Die warme und feuchte Energie des Rohbiogases aus dem Fermenter wird dabei gezielt genutzt, statt vernichtet und der Störstoff Schwefelwasserstoff wird in den Wertstoff Schwefel – mit seiner düngenden Wirkung ‒ überführt.
Der Umweltinspektionsbericht i.S.v. § 52 a Abs. 1 BImSchG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2015)
Die immissionsschutzrechtliche Überwachung genehmigungsbedürftiger Anlagen ist zur Umsetzung der Industrieemissions-Richtlinie 2010/75 im Jahre 2013 deutlich verschärft worden.
Recht und Praxis
© Rhombos-Verlag (3/2015)
Die Änderungen des deutschen Industrieanlagenrechts stellen die Betreiber von IED-Anlagen und die Behörden vor Herausforderungen
