Reparaturen, Einbindungen und Werkstoffübergänge in Wasserleitungsnetzen

Bei der Verbindung von Rohren bei Reparaturen und Einbindungen in Wasserleitungsnetzen treten ähnliche Problemstellungen auf. Der stetig wachsende Sanierungsdruck führt zu einer steigenden Zahl technisch anspruchsvoller Werkstoffübergänge. Die Eigenschaften der unterschiedlichen Rohrwerkstoffe sind zur Vermeidung von Folgeschäden nach der Sanierung zu berücksichtigen. Die Vorteile zugfester Rohrverbindungen werden erläutert.

Das historisch gewachsene Rohrnetz der Wasserversorgung birgt viele Überraschungen: unvermutet kommen Rohrwerkstoffe zu Tage, mit denen man nicht (mehr) gerechnet hatte, noch dazu in ungewöhnlichen Dimensionen und nicht normierten Außendurchmessern. Selbst ein vermeintlich gutes und lückenloses Planwerk bietet hiervor keinen endgültigen Schutz.
Alterungsprozesse machen auch vor einem – immerhin für mindestens 50 Jahre geplanten und ausgelegten – Wasserleitungsnetz nicht halt. Korrosion, Versprödung, strukturelle Zersetzung, Erdlasten, Bodenchemie und vieles mehr nagen an den Rohren und lassen sie altern.
Bei der Reparatur von Querbrüchen, bei der Einbindung von Leitungsteilen, beim Verbinden alter und neuer Rohrleitungen im Zuge von grabenlosen oder offenen Sanierungsverfahren ist regelwerkskonformes und damit technisch aktuelles Vorgehen angebracht. Die eingehende Beschäftigung mit den Eigenschaften der zu verbindenden Rohrleitungen und ihrer Einbaulage ist zwingende Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss von Baumaßnahmen im Rohrnetzbestand. Als universelle Problemlöser bieten zugfeste Großbereichskupplungen besonders als Werkstoffübergang für den Anwender Vorteile.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 01-02/2013 (Januar 2013)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Treiber Jan

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