Druckprüfung mit elektronischer Datenerfassung an Rohrleitungen

Druckprüfungen von Rohrleitungen nach dem DVGW-Arbeitsblatt W400-2 bzw. EN 805 gelten nach dem heutigen Stand als das wichtigste Mittel zur Überprüfung der Qualität
des Rohrleitungsbaus. Als Dienstleistungsunternehmen ist es daher für den Wasserwerk-Service in Hamm unumgänglich, dass man den Auftraggebern der Versorgungsunternehmen die Druckprüfungsprotokolle inklusive der dazugehörigen Druckdiagramme direkt auf
der Baustelle übergibt. Die elektronische Datenloggertechnik von STS spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Zurzeit führt der Wasserwerk-Service in Hamm jedes Jahr etwa 500 Druckprüfungen für Wasserleitungen (Bild 1) nach dem DVGW-Regelwerk W400-2 und ca. 150 Druckprüfungen für Gasrohrleitungen nach dem DVGW-Regelwerk G469 im Großraum Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen durch. Bei einem Großteil der Wasserleitungen wendet man dabei das verkürzte Prüfverfahren der „Kontraktionsprüfung“ (Bild 2) für Kunststoffrohrleitungen und das „beschleunigte Normalverfahren“ für ZMA-Rohrleitungen an. Das Normalverfahren findet hauptsächlich bei größer dimensionierten Rohrleitungen ab DN600 / ZMA-Rohrleitungen seine Anwendung.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 07-08/2013 (August 2013)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Grigorios Kenanidis

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