Datenerfassung und -auswertung von versorgungstechnischen Anlagen

Bei der strategischen Nutzung von Zustandsdaten ist häufig nicht der Datenbestand, sondern die Datenspeicherung und die komplexe und von den Möglichkeiten einzelner Mitarbeiter abhängige Datenauswertung das größte Hindernis. Durch die Zentralisierung der Datenein- und -ausgabe sowie die Vereinheitlichung der Datenplattform über die gesamten Netzprozesse wird ein einheitlicher Datenbestand erzeugt, der sowohl die Grundlage für eine zustandsorientierte Instandhaltung als auch eine effiziente Prozesssteuerung bildet.

Das Wissen um den Zustand ihrer Assets wird für die Netzbetreiber immer wichtiger. Dies liegt zum einen daran, dass heute praktisch kein Netzbetreiber mehr ohne die Unterstützung entsprechender EDV-Werkzeuge arbeiten kann, beginnend bei der Abwicklung der kaufmännischen Prozesse bis hin zu der georeferenzierten Darstellung seiner Assets. Zum anderen liegt in der konsequenten Erfassung und Auswertung der Assetdaten auch ein Schlüssel, um Strategien zu formulieren, mit denen dem steigenden Kostendruck begegnet werden kann. Das DVGW-Regelwerk hat hier bereits frühzeitig reagiert und den Netzbetrieben mit dem DVGW-Arbeitsblatt G 402 und jetzt auch mit der Neufassung des DVGW-Arbeitsblattes G 410 entsprechende Leitlinien an die Hand gegeben. Schlussendlich haben auch die Regulierungsbehörden den Wert der Daten erkannt und fordern in ihren Abfragen immer umfangreichere Datensätze ein.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 05 - 2013 (Mai 2013)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Thomas Egenhöfer
Stefan Geist

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