Gase im Sucher: Infrarotkamera erfasst Leckagen von Methan auf einer Deponie

Umweltschutz und wirtschaftliche Gründe erfordern sorgfältige Mülltrennungs-, Recycling- und Deponierungsprozesse. Abfallunternehmen werden dabei in zunehmendem Maß auch zu Energie- und Wertstofflieferanten. Die GasFindIR-Infrarotkameras (kurz: GF-Serie) von FLIR unterstützen diesen Trend durch Infrarotbilddaten für Oberflächentemperaturen und kritische Gasemissionen.

Foto: Flir(26.11.2013) Das norwegische Unternehmen Lindum Ressurs og Gjenvinning AS hat sich auf die Erzeugung von Energie aus Müll spezialisiert – von der Kompostierung der Abfälle über Recycling bis zur Nutzung der Deponiegase für die Strom- und Wärmeerzeugung. An seinem Hauptsitz erzeugt das Unternehmen in Drammen, etwa eine Autostunde von Oslo entfernt, Biogas und betreibt eine Deponie, auf der vorsortierter Müll von Lehmschichten bedeckt gelagert wird. Das Deponiegas, das in dieser Deponie entsteht, wird extrahiert und zur Strom- und Wärmeerzeugung für die örtlichen Haushalte genutzt. Das im Deponiegas enthaltene Methan selbst ist ein geruchloses, umweltschädigendes Gas, das unter anderem durch biochemische Abbauprozesse von organischen Verbindungen und Materialien im Müllkörper entsteht. Außerdem gibt die Deponie aber auch Schwefelwasserstoff (H2S) ab, ein übelriechendes Gas, dessen Geruch die Anwohner zeitweise belästigt...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Lindum Ressurs og Gjenvinning AS (Drammen, Norwegen), Flir Systems GmbH
Autorenhinweis: Steve Beynon, Business Development Manager EMEA
Foto: Flir



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2013 (November 2013)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Steve Beynon

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