Im Keim erstickt: Funkenlöschanlagen sorgen für eine sichere Aluminium-Aufbereitung

Mit der stetig steigenden Bedeutung des Recyclings und der Rohstoffrückgewinnung
nimmt auch die Zahl der spezialisierten Recyclingbetriebe
zu. Eine für alle gleichermaßen große Herausforderung stellen die hohen
Brandrisiken dar, die durch die fast ausschließlich mechanisch erfolgenden
Recyclingprozesse auftreten. Ein Aluminium-Recyclingunternehmen aus
Dormagen setzt auf leistungsfähige Funkenlöschanlagen für einen
vorbeugenden Brandschutz.

Foto: GreCon (26.11.2913) Heutzutage ist kaum mehr vorstellbar, dass ein Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer nicht auf irgendeine Weise recycelt wird. Um die verbauten Materialien möglichst effektiv voneinander zu trennen und als sortenreine Schüttgüter weiter zu verwenden, kommen aufwändige und teure Maschinenanlagen zum Einsatz. Ob organische oder anorganische Stoffe wie Kunststoffe und Metalle – für alle möglichen Materialgruppen gibt es Anlagen der unterschiedlichsten Art.
Bei Recyclingprozessen können allzu leicht Funken, Glimmnester und Überhitzungen entstehen. Unter anderem können defekte Maschinenteile und Überhitzungen aufgrund übermäßiger Reibung der Materialpartikel Auslöser für Schaden bringende Zündinitiale sein. Es können Funken oder glimmende Partikel entstehen, die über die Absaug- und Transportanlagen in die Filter- oder Siloanlagen gelangen. Dort besteht die Gefahr, dass sie auf eine explosive Staubkonzentration treffen und verheerende Brände oder gar Explosionen auslösen...

Unternehmen, Behörden + Verbände: WMR Recycling GmbH (Dormagen); Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG (Alfeld)
Autorenhinweis: Hans-Jörg Weymann, Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG
Foto: GreCon



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2013 (November 2013)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Hans-Jörg Weymann

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