
Regenrückhaltebecken schützen Kläranlagen vor unkontrolliertem Wasserzufluss. Sie liegen oft in Gebieten ohne reguläre Stromversorgung oder sind nicht automatisiert; Kanalnetzmanagement und Optimierung der Speicherbewirtschaftung erfordern aber einen Fernzugriff auf regelbare Absperrorgane. Eine energieautarke Lösung von Festo ermöglicht die komplette Automatisierung einer solchen Anlage – mit Sonnenenergie.
(04.06.2013) In Deutschland gibt es mehr als 45.000 Regenwasserbehandlungs- und -rückhalteanlagen in Form von Regenüberlaufbecken, Stauraumkanälen, Regenrückhaltebecken, Regenklärbacken und Regenüberläufen. Leistungsfähige Automatisierungstechnik ist unabdingbar, um die Steuerung der Anlagen, die Meldung von Betriebszuständen und Störungen sowie die Fernüberwachung zu ermöglichen. Regenrückhaltebecken fangen bei großen Niederschlagsmengen das überschüssige Wasser aus der Kanalisation auf und schützen Klärwerke und die natürlichen Gewässer vor Überlastung. Ist in der Kläranlage wieder genügend Kapazität vorhanden, werden die Absperrschieber am Rückhaltebecken geöffnet und entsprechend Wasser abgelassen. Da sich die Anlagen oft auch an Orten befinden, an denen keine reguläre Stromversorgung vorhanden ist, mussten die Schieber bisher im Handbetrieb betätigt werden, was Zeitverzögerung und einen nicht unerheblichen Personalaufwand bedeutete...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Mai/Juni 2013 (Juni 2013) | |
| Seiten: | 3 | |
| Autor: | Armin Müller | |
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Ressourcenorientierte Sanitärsysteme für nachhaltiges Wassermanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Abwassersysteme stehen infolge des Klimawandels und der Ressourcenknappheit vor Herausforderungen. Ressourcenorientierte Sanitärsysteme (NASS) ermöglichen durch eine getrennte Erfassung einzelner Abwasserteilströme (z. B. Grauwasser, Urin) eine gezielte Behandlung und Ressourcenrückgewinnung vor Ort. Zudem können sie bestehende Infrastrukturen entlasten. Praxisbeispiele verdeutlichen aktuelle Anwendungen von NASS. Das Projekt BeReit zeigt, dass eine Urinseparation den Belüftungsbedarf und Spurenstoffemissionen von Kläranlagen reduzieren kann.
Aufbereitetes Abwasser - Eine Alternative fuer kommunale Anwendungen?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
In Bad Oeynhausen verschärfen Dürreperioden Nutzungskonflikte um Trinkwasser. Eine Lösung bietet die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser als alternative Wasserquelle. Das Forschungsprojekt „DigiWaVe“ bereitet die Grünflächenbewässerung mit digitaler, KI-gestützter Steuerung vor. Geplant ist eine Brauchwasserleitung ins Stadtzentrum. Da rechtliche Anforderungen für Bau und Betrieb noch ungeklärt sind, soll ein Austausch aller Akteure Risiken minimieren und die Akzeptanz fördern. In Bad Oeynhausen findet dieser Prozess bereits statt.
Einsatz eines adaptiven Kennfeldreglers auf kommunalen Kläranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Steigende Energiekosten veranlassen immer mehr Betreiber von Abwasseranlagen, energetische Optimierungen vorzunehmen. Durch den Einsatz von neuen Reglern lässt sich die Betriebsführung sowohl gleichzeitig hinsichtlich Ablaufqualität und Energiebedarf als auch gezielt auf eine der beiden Zielgrößen verbessern. Der Vergleich eines neu entwickelten adaptiven Kennfeldreglers (AMC) mit einem klassischen PI-Regler macht dies deutlich.
Veränderte Rahmenbedingungen und Handlungsbedarfe in der Wasserwirtschaft durch den Klimawandel in Niedersachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
Veränderungen verschiedener Komponenten im Wasserhaushalt von Niedersachsen durch den Klimawandel werden dargestellt. Resultierende Handlungsbedarfe für einzelne Bereiche der Wasserwirtschaft werden aufgezeigt und erste Schritte von laufenden Anpassungsstrategien exemplarisch vorgestellt.
Wanderwege und Abstieg - Interpretation der Untersuchungsergebnisse aus dem Workshop 2025 aus Sicht eines Wasserkraftbetreibers
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Im Rahmen der Veranstaltung „Ökologie und Wasserkraft“ 2025 der Wasserkraftbetreiber im Donaueinzugsgebiet wurden die Grenzen des technisch Machbaren, aber auch die offenen Fragen zum technischen Fischschutz und Fischabstieg an der Anlage selbst diskutiert. Bei den gewählten Ansätzen zum Erhalt gefährdeter Fischpopulationen, dem Populationsansatz, war wesentlich, sich dem Themenkomplex in einer naturwissenschaftlichen Weise zu nähern.
