Neue Wege zur Geruchs- und H2S-Beseitung von Deponiegasen

Interessante Weiterentwicklungen im Bereich der Schwachgasreinigung und Modifizierungen der peroxydbetriebenen Wäscher für die selektive H2S-Abscheidung in Reichgasen bilden den Schwerpunkt der nachfolgend vorgestellten Entwicklungen.

Hierbei sind Schwefelverbindungen im Allgemeinen nicht durch ein Verfahren allein abzuscheiden, speziell wenn – wie bei Deponiegasen – Merkaptane, chlorierte Kohlenwasserstoffe und Siliziumverbindungen vorhanden sind. Einen sehr kritischen Sachverhalt stellt die Dioxinbildung in verbrennend wirkenden Anlagen dar, die insbesondere auch beim Motorbetrieb in Gasmotoren nach unserer Einschätzung zu wenig Berücksichtigung findet. So hatten wir bereits vor etwa zehn Jahren bei der Sondermülldeponie Mühlacker erhebliche Dioxinprobleme durch Verbrennungsvorgänge zu beachten, die letztendlich nur durch die Anwendung von Plasmastufen kostenarm unterschritten werden konnten. Im nachfolgenden Beitrag werden Verfahren vorgestellt, die in Verbindung mit Schutzeinrichtungen heute für Deponiegasanwendungen geeignet sind.



Copyright: © Wasteconsult International
Quelle: Praxistagung 2012 (Dezember 2012)
Seiten: 11
Preis inkl. MwSt.: € 5,50
Autor: Dipl.-Ing. Rolf Rafflenbeul

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