Zunehmend müssen in Recyclinganlagen Betone aus dem Rückbau von Wohnbauten aufbereitet werden. In Ostdeutschland stammt dieser Betonbruch hauptsächlich aus Plattenbauten, die im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ abgerissen werden. Für den selektiven Rückbau ist das Wissen über das Vorhandensein von Sulfat im Material notwendig. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Abbruchobjekte (Plattenbauten) sowie Material auf einer Recycling-Anlage beprobt.
In Deutschland fallen jährlich ca. 80 Mio. Tonnen Bau- und Abbruchabfälle an, die zu ca. 70 % wiederverwertet werden. Baustoffe wie Beton, Naturstein oder Asphalt aus Straßen- bzw. Tiefbau Ingenieurbauwerken werden hauptsächlich einer Wiederverwendung im Straßenbau zugeführt. Die weitestgehende Sortenreinheit dieser Stoffe ist Voraussetzung für diesen Einsatz. Zunehmend müssen in Recyclinganlagen Betone aus dem Rückbau von Wohnbauten aufbereitet werden. In Ostdeutschland stammt dieser Betonbruch hauptsächlich aus Plattenbauten, die im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ abgerissen werden. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass bis Ende 2007 die Zahl der abgerissenen Wohnungen in Ostdeutschland auf 221.265 Wohnungen angestiegen ist. Gemessen an dem im Jahr 2002 formulierten Programmziel (Reduzierung des Leerstandes um ca. 350.000 Wohnungen) muss der Rückbau in den nächsten Jahren fortgesetzt oder sogar intensiviert werden [1]. Beim Wohnungsbau in der DDR, welcher nach 1960 fast ausschließlich in Plattenbauweise erfolgte, wurden im Innenausbau in erheblichem Umfang Gipsbaustoffe eingesetzt. Der Schwerpunkt lag dabei besonders in den Gebieten, in welchen sich die Gipslagerstätten befanden.
| Copyright: | © Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) | |
| Quelle: | 2. Wissenschaftskongress März 2012 - Rostock (März 2012) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 3,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Gabi Seifert Prof. Dr.-Ing. Horst-Michael Ludwig Professor Dr.-Ing. habil. Anette Müller | |
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