Busanbindung von Frequenzumrichtern zur Steigerung der Energie- und Betriebseffizienz

Da Pumpen für bestimmte Betriebsbereiche ausgelegt sind und somit im vom Hersteller vorgegebenen Bereich nur zur Abgabe eines eingeschränkten Bereichs an Wassermengen geeignet sind, werden oft auch unterschiedliche Pumpengrößen kombiniert, damit für jede mögliche Trinkwasseranforderung eine geeignete Pumpenkombination zur Verfügung steht. Hier liegt das Problem: Mit den Kennlinien der Hersteller lassen sich nur schwer optimale Betriebspunkte finden und in die Realität umsetzen.

In Wasserwerken werden frequenzgeregelte Pumpen eingesetzt, um bedarfsabhängig Frischwasser an das Rohrleitungsnetz abzugeben und so einen konstanten Druck beim Verbraucher zu gewährleisten. Eine permanente Verfügbarkeit der Trinkwasserlieferung hat Priorität, daher werden in der Regel mehrere Pumpen zur Trinkwasserlieferung parallel eingesetzt. Diese können je nach Wasserbedarf zu- und abgeschaltet werden. Wenn eine Pumpe defekt ist, bestehen Alternativen, welche diesen Ausfall kompensieren können. Auch die Stadtwerke Pinneberg GmbH setzt in ihren Wasserwerken Peiner Weg und Renzel vier Pumpen zur Trinkwasserlieferung ein. Darüber hinaus existiert eine Pumpstation West, welche nachts zu Niedrigtarifzeiten mit Wasser gefüllt wird, um tagsüber größere Kapazitäten bei der Abgabe zur Verfügung zu stellen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 3 / 2012 (März 2012)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Kai-Uwe Baumgarten

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