Ein erweitertes Verfahren zur Generierung synthetischer Bemessungshochwasserganglinien

Für die Dimensionierung wasserbaulicher Anlagen reicht die Verwendung von Scheitelabflüssen häufig nicht aus, da das Volumen der jeweiligen Bemessungsganglinie keine Berücksichtigung findet. So fordert auch die im Jahr 2004 überarbeitete DIN 19700 (Teile 11 und 12)für die Dimensionierung und Überprüfung von Stauanlagen und deren Entlastungsbauwerken die Verwendung von extremen Hochwasserganglinien.

syntheExtreme Hochwasserganglinien werden für vielfältige Fragestellungen in der Wasserwirtschaft und dem Wasserbau benötigt. Die Hochwassermerkmal-Simulation bietet als Alternative zu einem Niederschlag-Abfluss-Modell die Möglichkeit, synthetische Hochwasserganglinien lediglich auf Grundlage von beobachteten Pegeldaten zu erzeugen. Bei der Anwendung auf ein Fallbeispiel zeigen sich jedoch Defizite des Verfahrens, lang anhaltende Scheitelabflüsse naturgetreu abbilden zu können. In dem folgenden Beitrag wird ein neuer Ansatz vorgestellt, diese Schwachstelle des Verfahrens zu beseitigen und die Simulationsergebnisse zu verbessern.
 
 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 3 / 2012 (März 2012)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: M. Sc. Jens Bender
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen

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