Europa beschleunigt den Pumpspeicher-Ausbau

Gezwungen durch die schnell wachsende Nutzung erneuerbarer Energien suchen Länder nach innovativen Speicherlösungen und beleuchten bedeutsame Potentiale im Pumpspeichersektor.

Der Ausbau von erneuerbaren Energien und die steigende dezentrale Erzeugung verursachen große Bedenken, ob das europäische Stromübertragungsnetz flexibel genug ist für diese geänderten Rahmenbedingungen. Modulare Verknüpfungen der bestehenden thermischen Kraftwerke, Nachfrage-Management, Querverbindungen im Netz und Speicherlösungen sind Mittel und Wege dieses Problem zu lösen. Die Pumpspeicher-Technologie, die seit den siebziger Jahren in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien benutzt wurde, um nuklear produzierten Strom zwischen zuspeichern, wird nun zum Zugpferd als die am technisch weitesten entwickelte Speichertechnologie. In Ländern wie Spanien und Portugal, in denen die erneuerbare Energien stark anwachsen, beschleunigt sich die Aktivität im Pumpspeicherbereich. Jedoch gefährden umweltschützende Bedenken und unzureichende rechtliche Rahmenbedingungen einen Großteil dieser Projekte. Im Rahmen einer Studie wurden von IHS Emerging Energy Research, Barcelona, der Status und die Entwicklung der Pumpspeicherkraft näher beleuchtet.
 
 



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 3 / 2012 (März 2012)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Marianne Boust

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