Smart Energy – Sichere Datenkommunikation in der Gasmessung

Das deutsche Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, dass alle Messsysteme für Gas wie Elektrizität den eichrechtlichen Vorschriften entsprechen müssen. Das ist nicht neu, aber zukünftig dürfen zur Datenerhebung, -verarbeitung, -speicherung, -prüfung, -übermittlung ausschließlich nur solche technischen Systeme und Bestandteile eingebaut werden, die den BSI- Schutzprofilen und den besonderen Anforderungen an Interoperabilität genügen. Der Messstellenbetreiber muss dafür Datenschutz, Datensicherheit und Interoperabilität sicherstellen.

Die Technische Richtlinie TR-03109 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Titel „Technische Richtlinie SMART ENERGY“ beschreibt die Anforderungen an die Funktionalität, Interoperabilität und Sicherheit, die die Komponenten im Umfeld des Smart Metering erfüllen müssen, sowie die Anforderungen zur Prüfung dieser Eigenschaften.
Diese Technische Richtlinien finden bei allen intelligenten Messystemen für Elektrizität und Gas Anwendung. In wie weit diese Richtlinien auch Anwendung bei der Registrierten Leistungsmessung finden werden wird derzeit diskutiert. Für Messstationen mit einem Gasdurchsatz von mehr als 500 kWh/h bzw. 1,5 Mio kWh/Jahr besteht bereits ein Messdaten-Konzept, dass den Anforderungen des BSI genügen dürfte.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: GWF Gas Erdgas 11/2012 (November 2012)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 6,00
Autor: Christian Schneider

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