Kompakt geklärt: Membran-Bioreaktoren sorgen für hohe Ablaufqualität auf kleinstem Raum

Während die Wasserknappheit in vielen Ländern zum Wasserrecycling und damit zum Einsatz von Membranbioreaktoren (MBR) zwingt, hat man in Deutschland über viele Jahre Kläranlagen anhand der vorgeschriebenen Grenzwerte als konventionelle Belebtschlammverfahren mit Nachklärung ausgelegt. Die vielfach erprobte MBR-Technologie wird nun auch in Deutschland verstärkt nachgefragt, um spezielle Probleme der Abwasserentsorgung zu lösen.

Abb.: Microdyn-Nadir(20.11.12) Über viele Jahre hinweg wurde die Entwicklung der Klärtechnik alleine durch sich weiter verschärfende Grenzwerte getrieben. Dadurch sind gerade auch in Deutschland moderne und leistungsfähige Kläranlagen entstanden. Der flächendeckende Einsatz von Membranbioreaktoren (MBR) fand jedoch in viel stärkerem Maß und schneller in den Ländern rund um das Mittelmeer statt. Die Gründe für die mittlerweile relativ hohe Anzahl an Anlagen in dieser Region sind einmal die Verschärfung der Umweltgesetzgebung mit höheren Einleitegrenzwerten, aber noch entscheidender war die Wasserknappheit in diesen Ländern. Denn der Einsatz von Membranen in der biologischen Abwasserreinigung ermöglicht die Erzeugung von sauberem Wasser, das für den direkten Wiedergebrauch in vielen Bereichen geeignet ist.
Bei Membranbioreaktoren erfolgt wie in Belebtschlammanlagen die eigentliche Reinigung des Abwassers – der biologischen Abbau der Schadstoffe – durch die eingebrachte Biomasse. Diese muss anschließend vom gereinigten Abwasser wieder abgeschieden werden...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Microdyn-Nadir GmbH (Wiesbaden)
Autorenhinweis: Michael Lyko, Microdyn-Nadir GmbH
Abb.: Microdyn-Nadir



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2012 (November 2012)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Michael Lyko

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