Verfahren mit klaren Vorteilen: Ungewöhnliche Kanalsanierungsmaßnahme in Basel

Im Baseler Dreiländer-Eck Schweiz, Deutschland und Frankreich teilen sich rund 170.000 Einwohner ein rund 360 Kilometer umfassendes Netz aus Abwasserkanälen. Nach gut 75 Jahren Betriebszeit wies ein Teil des Hauptsammlers starke Schäden auf. Wegen des seltenen Profils und der besonderen Lage des Kanals waren außergewöhnliche Planungs- und Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Ein Projektbericht.

Foto: R. Schmid / Insituform(20.11.12) „Wenn es da unten nicht funktioniert, ist oben auch nichts mehr los“ so brachte es Joseph Good vom Tiefbauamt Basel-Stadt, Abteilung Stadtentwäserung, pragmatisch auf den Punkt. Mit „ort unten“ waren die ca. 1000 Meter des16 bis18 Meter tief liegenden Hauptsammlers, der sich vom Leimgruben- üer den Walkeweg bis runter zum Joggeli erstreckt, gemeint. Dieser Teil war in die Jahre gekommen und wies starke Schäen auf. Das sanierungsbedüftige Teilstük verlief größenteils im Gestein und wurde von 1936 bis 1938 im Stollenbau als Ortbetonprofil von 60 Mann fast mit bloßn Häden bergmänisch hergestellt. Doch bevor üer sieben Mio. Schweizer Franken fü die Sanierung der 320 Meter DN 1420 mm / 1970 mm und der 675 Meter DN 1500 mm / 2050 mm investiert werden sollten, erarbeitete die Stadtentwäserung eine Vorstudie, um das technisch und wirtschaftlich optimale Sanierungsverfahren auszuwälen. Im Rahmen der Variantenuntersuchungen wurden verschiedene Verfahren betrachtet...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Tiefbauamt Basel-Stadt, Abteilung Stadtentwässerung; gsi Bau- und Wirtschaftsingenieure AG Basel; Bietergemeinschaft Marti AG; Grund- und Tiefbau AG; Walo Bertschinger AG; Implenia Bau AG; Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH, Hobas
Autorenhinweis: Ines Knaak, Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH
Foto: R. Schmid / Insituform



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: November/Dezember 2012 (November 2012)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Ines Knaack

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