
Kaum ist das neue Abfallrecht in Kraft, bereiten sich die kommunalen Spitzenverbände auf die nächste Auseinandersetzung mit den privaten Entsorgern vor. Gerne wüssten sie die Gesamt-Verantwortung für die geplante Wertstoff-Tonne in öffentlicher Hand. Doch die privaten Entsorger wollen bei der Frage nach der Systemträgerschaft ein Wort mitreden.
(19.10.2012) „Aus Sicht des BMU ist die Umsetzung der EU-Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht gelungen“, sagte der zustädige Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, Dr. Helge Wendenburg, zu Beginn der Fachtagung "100 Tage Kreislaufwirtschaftsgesetz" des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) am 11. September 2012 in Berlin. Sie bildete zugleich den Schlusspunkt der diesjärigen Veranstaltungsreihe zum hundertjärigen Bestehen des kommunalen Spitzenverbandes. Die Einfürung der füfstufigen Abfallhierarchie und die damit verbundene Föderung einer ressourceneffizienten Wirtschaft fand Wendenburg besonders gelungen. Häfig werde vergessen, dass die erste Grundpflicht laute, Abfäle erst gar nicht entstehen zu lassen. Deshalb werde das BMU bis Ende des Jahres ein Abfallvermeidungsprogramm fü alle Bundesländer vorlegen...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Oktober 2012 (Oktober 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Heinz-Wilhelm Simon | |
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