
Eine Studie des Freiburger Öko-Instituts und der HTP GmbH & Co. KG macht Vorschläge für die Festsetzung von Quoten für die getrennte haushaltsnahe Erfassung von Verpackungsabfällen. Damit sollen die Systeme der Quotenregelung für die Verwertung von Wertstoffen fortentwickelt werden. Nach Ansicht der Autoren ist eine signifikante Steigerung der Ressourceneffizienz möglich.
(19.10.2012) Eine aktuelle Studie, die Günter Dehoust vom Freiburger Öko-Institut und Joachim Christiani von der HTP GmbH & Co. KG aus Aachen für das Umweltbundesamt in Berlin angefertigt haben, stellt fest: „Quoten in der Abfallwirtschaft sind weder Selbstzweck noch Erfolgsgarantie.“ Derzeit dienen Quotenvorgaben als Instrumente, um die abfallwirtschaftlichen Ziele der Verpackungsverordnung (VerpackV) zu erreichen. Rein mengenmäßg spielt sich die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen (LVP) auf einem relativ hohen Niveau ab. Fü die Ausweitung der haushaltsnahen Sammlung, Sortierung und Verwertung von Leichtverpackungen auf stoffgleiche Nichtverpackungen (StNVP) müsen die bestehenden Quoten jedoch üerprüt und modifiziert werden. Nach den Aussagen in der Studie „aben die derzeit gütigen Quoten der VerpackV ihre Lenkungswirkung verloren. Ein Grund dafü ist der Bezug der Quotenermittlung auf die lizenzierte Menge an Verpackungen. Da lägst nicht alle in Verkehr gebrachten Verpackungen bei den Systembetreibern lizenziert werden, ist die Verwertungsquote umso höer, je geringer der Lizenzierungsgrad ist. Dies konterkariert die Ziele der Kreislaufwirtschaft und der VerpackV.“...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Oktober 2012 (Oktober 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Dr. Martin Mühleisen | |
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