Viel mehr als Schall und Rauch: Exakte Füllstandsmessung im Rauchgasbunker verhindert Überfüllung

Das abgeschiedene Material in Rauchgasreinigungsanlagen ist extrem fein. Bei der Schüttung im Bunker können Fehlmessungen entstehen, wenn die Sensoren falsche Signale übermitteln. Die Gefahr einer Überfüllung droht. Innovative Füllstandsanzeiger kombinieren robuste Mechanik mit moderner Elektronik und sind auch bei Störungen zuverlässig.

Foto: EVI(21.03.2012) Das niederländisch-deutsche Unternehmen EVI Abfallverwertung B.V. & Co.KG nahe Coevorden und Emlichheim/Laar betreibt eine hochmoderne Müllverbrennungsanlage: die ‚EuroparkVerbrenningsInstallatie’ (EVI). Der wichtigste Teil nach der Energieerzeugung ist für den Betrieb eines solchen Unternehmens die Rauchgasreinigungsanlage (RRA).
Das Material aus der Rauchgasreinigung ist extrem fein – es fließt förmlich. Schnell entstehen Aufschüttungen im Auffangbunker, zwischen denen sich Krater und Leerräume bilden. Für die Ermittlung des Füllstands nutzte EVI bisher die kapazitive Messtechnik. Als Problem für dieses Messverfahren zeigte sich unter anderem der Unterdruck im Auffangbunker. Geschieht dies direkt am kapazitiven Sensor, entstehen Fehlsignale, die einen vollen oder leeren Bunker melden. Durch diese Fehlmessungen konnte der genaue Füllstand im Filterbunker nicht ermittelt werden. Reibungslose Abläufe bei der Förderung, Lagerung und Weiterverarbeitung von Schüttgütern sind deshalb nur mit entsprechend angepasster Messtechnik möglich...
Unternehmen, Behörden + Verbände: EVI Abfallverwertung B.V. & Co KG, Coevorden (NL) und Emlichheim/Laar (D)
Autorenhinweis: Lilian Lehr, Borgmeier PR
Foto: EVI



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2012 (März 2012)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Lilian Lehr

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