Fitnesskur mit Spareffekt: Intelligente Nachrüstung von Elektrofiltern

Elektrofilter haben eine so hohe Lebensdauer, dass nicht alle Systemteile immer auf dem neuesten Stand gehalten werden können. Das gilt vor allem für die Steuerungstechnik. Sie lässt sich allerdings mittels aktueller Informationstechnik modernisieren. Das ist billiger als ihr Komplett-Austausch und eröffnet zudem vielfältige Optimierungsmöglichkeiten.

Foto: Vattenfall(21.03.2012) Ob in Kohlekraftwerken, Eisenhütten, in der Zement- oder Glasindustrie: Elektrofilter bewähren sich in vielen Industriezweigen, um Staub aus Rauch- bzw. Abgasen effizient abzuscheiden. Allerdings ist insbesondere bei älteren Anlagen ein optimaler Betrieb nicht gesichert. Die Problematik liegt häufig in der Steuerung der Hochspannung für die einzelnen Zonen. Die Erfahrung zeigt, dass Steuerungen früherer Generationen in erster Linie dafür ausgelegt sind, die Hochspannung immer möglichst nahe an der Durchschlagsgrenze zu halten. Im Gegensatz zu modernen Steuerungen bieten sie keine Möglichkeiten einer Optimierung des gesamten Elektrofilters.
Um die hier vorhandenen Einsparungspotentiale an elektrischer Energie auszuschöpfen und den Wirkungsgrad beim Entstauben zu verbessern, gibt es eine Alternative: Entweder die komplette Modernisierung der Steuerungstechnik oder die Anbindung der vorhandenen Steuerungen an einen übergeordneten Optimierungsrechner.
Die erste Variante ist mit einem hohem Logistik- Aufwand sowie entsprechenden Kosten verbunden und nur in Ausnahmefällen bei laufendem Betrieb möglich. Bei Kohlekraftwerken beispielsweise, deren Stilllegung bereits geplant war und deren Laufzeit weiter
verlängert wurde, kann sich dieser Aufwand...
Unternehmen, Behörden + Verbände: PDE Process Data Engineering GmbH, Vattenfall Europe Wärme AG, Lurgi
Autorenhinweis: Jörg Wolf, Geschäftsführer der PDE Process Data Engineering GmbH
Foto: Vattenfall



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2012 (März 2012)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Jörg Wolf

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