Vom schädlichen Abfall zum nützlichen Rohstoff: Kohlendioxid soll als Grundsubstanz für die Kunststoffherstellung genutzt werden

Das Treibhausgas CO2 gilt als größter Verursacher der globalen Erwärmung. Zahlreiche Methoden sollen den weltweiten CO2-Ausstoß senken. Doch neuerdings wird CO2 auch als Rohstoff entdeckt. Im Rahmen des Projekts ‚Dream Production’ erforscht die Bayer AG die Nutzung von CO2 zur Produktion von Kunststoffen.

Foto: Bayer(30.04.12) CO2 ist Endprodukt praktisch aller Verbrennungsprozesse, bei denen organisches Material oxidiert wird. Wegen seiner klimaschädigenden Eigenschaften als Treibhausgas wird es als überflüssiger Abfall angesehen. Um die globale Erderwärmung in Grenzen zu halten, soll der weltweite CO2-Ausstoß gesenkt beziehungsweise möglichst ganz vermieden werden. Auf ganz anderem Weg nähert sich die Bayer AG (Leverkusen) der Problematik: Im Rahmen des Projekts ‚Dream Production’ erforscht das Unternehmen die Nutzung von CO2 zur Produktion von Kunststoff. Aus nachhaltiger Sicht könnte so doppelter Nutzen erzielt werden: Zum einen würde weniger CO2 in die Atmosphäre gelangen, und zum anderen könnte das Treibhausgas das für die Kunststoffproduktion nötige Erdöl ersetzen. Ziel des im vergangenen Jahr gestarteten Projekts ‚Dream Production’ ist es,...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Bayer AG; Bayer Technology Services GmbH; Bayer MaterialScience AG; RWE AG; RWTH Aachen; Siemens AG
Autorenhinweis: Marion Book, umweltdialog.de
Foto: Bayer



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: April/Mai 2012 (April 2012)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Marion Book

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