
Heute wird auf der Kläranlage Bamberg aus der anaeroben Vergärung des Klärschlamms mehr Strom produziert als durch Reinigung des Abwassers verbraucht. Einen wesentlichen Beitrag leisten die beiden Hochleistungs-Ultraschallsysteme von Ultrawaves, durch die der Klärschlamm besser von den Mikroorganismen im Faulprozess verwertet werden kann.
(30.04.12) Neben der Schlammbehandlung bietet sich ein breites Anwendungsspektrum der Ultraschallsysteme auf kommunalen und industriellen Kläranlagen. So wird die Abwasserreinigung durch die Bekämpfung von Blähschlamm und Schäumen sowie durch die Bereitstellung interner Kohlenstoffträger für eine verbesserte Stickstoff-Elimination unterstützt. Zusätzlich setzt das Unternehmen seine Ultraschallsysteme auf Biogas- und Abfallvergärungsanlagen ein. Gemeinsam mit dem Industriepartner Sonotronic Nagel werden die Produkte in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Biosonator, die Komplettlösung für den Biogasanlagenbetreiber, wird hier im Fokus stehen. Das Unternehmen ist zudem auf dem parallel zur Messe stattfindenden internationalen Symposium ‚Wasser, Abwasser, Abfall, Energie’ mit einem Fachvortrag zum Thema ‚Stimulation von aeroben und anaeroben biologischen Prozessen durch Ultraschall’ vertreten (09.05.2012, 11.50 Uhr; Referent Prof. Dr.-Ing. Uwe Neis).
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| Quelle: | April/Mai 2012 (April 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
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Betriebserfahrungen zur Verbrennung von Klärschlamm im Kleinstmassstab
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2025)
Die Novelle der Klärschlammverordnung (2017) erhöht den Bedarf an Verbrennungskapazitäten und erfordert in ländlichen Regionen dezentrale Lösungen:
Inwertsetzung von metallurgischen Schlacken: Wertmetall/(Phosphor) rückgewinnung und Herstellung einer Bindemittelkomponente
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Schlacken sind der Hauptnebenstrom des Stahlherstellungsprozesses. Obwohl sie als Rückstände oder Nebenprodukte betrachtet werden, enthalten sie oft noch große Mengen an wertvollen Elementen wie Fe, Mn, Cr und P, meist in oxidischem Zustand, zusammen mit einer Ca-Mg-Al-Si-Matrix.
Thermisch behandelte Stahlschlacken und künstliche Mineralfasern als neuartige reaktive Bindemittel für die Baustoffindustrie
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Bei der Zementproduktion entstehen etwa 7% der weltweiten Treibhausgasemissionen. Deshalb wird in der Bindemittelindustrie oft Zement durch Zumahlstoffe (supplementary cementitious materials, SCMs) ersetzt, wie beispielsweise Hüttensand, der durch schnelles Abkühlen von Hochofenschlacke entsteht.
Verwendung von Eisenhüttenschlacken als zirkuläre Rohstoffe
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Schlacken aus der Produktion von Eisen und Stahl sind ein echter Multifunktionswerkstoff. Die Anwendungsgebiete reichen vom Einsatz im Straßen- und Betonbau über die Substitution von Zement bis hin zur Nutzung als Düngemittel. Neben den schon bestehenden Verwendungsgebieten von stahlwerksschlacken wird gemeinsam von Industrie und Wissenschaft an neuen, hochwertigen Anwendungen geforscht.
Erfahrungen aus Projekten der Mono-Klärschlammverbrennung
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Die Verbrennung von Klärschlamm in Monoverbrennungsanlagen stellt bestimmte Ansprüche an die Verbrennungstechnologie sowie die Einrichtung der zugehörenden weiteren Verfahrensschritte. Vorgestellt werden Prinzip, Randbedingungen und zugehörende Verfahrensschritte bei der Wirbelschichttechnik als Kernbereich der Verbrennung.
