Einfach unheimlich: Chancen und Risiken von Nanotechnologien – Teil 1

Nano ist die unsichtbare Welt der Alleskönner. Die Partikel leisten Unglaubliches in Cremes und Lacken, auf Solarzellen und Glasfassaden. Künftig sollen sie beim Speichern von Energie helfen und Krebszellen bekämpfen. Die Entwicklung verläuft so rasant, dass unerwünschte Nebenwirkungen auf Mensch und Umwelt gerne verdrängt werden. Es ist Eile geboten, um ein vorsorgendes Risikomanagement einzurichten.

Foto: BASF(30.04.12) Was können sie nicht schon alles, die Hightech- Heinzelmännchen vom Stamme Nano. Sie verstärken Autoreifen und verringern ihren Verschleiß. Sie zersetzen Schmutzpartikel und Schadstoffe auf Glasflächen oder Gebäudefassaden, schaffen Oberflächen, die sich bei Regen selbst reinigen und unterbinden in Farben die Bildung von Pilzen. In Antireflexschichten sorgen sie für eine bessere Lichtausbeute bei Solarzellen und in Sonnenschutzmitteln dienen sie als Filter gegen UV-Strahlen. In der Kosmetik ermöglichen sie, Wirkstoffe in tiefere Hautschichten zu transportieren. Verarbeitet in Textilien weisen sie Schmutz und Wasser ab oder bekämpfen Bakterien. Nicht zuletzt entfernen sie Arsen aus Trinkwasser und zerstören Giftstoffe im Boden. Und zumindest außerhalb Europas verbessern sie bereits die Konsistenz von Lebensmitteln, halten etwa fettarme Mayonnaise geschmeidig.
Die Zwerg- oder (griechisch) Nanopartikel sind gerade erst dabei, den Blick für eine ganz neue Welt mit unerschöpflichen Möglichkeiten zu öffnen. Entfalten können sie ihre Fähigkeiten nur wegen ihrer unvorstellbaren Kleinheit. Die bemisst sich nach Nanometern...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Bundesforschungsministerium (BMBF)
Autorenhinweis: Heinz-Wilhelm Simon, Berlin
Foto: BASF



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: April/Mai 2012 (April 2012)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Heinz-Wilhelm Simon

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