Mehr Faulgas – weniger Betriebsstörungen: Energetische Optimierung von Kläranlagen

Die Steigerung des Energiegewinns aus Faulgas ist für viele Kläranlagen immer mehr von Interesse. Dabei gewinnt auch die Kofermentation an Bedeutung, sprich die Vergärung des Klärschlamms zusammen mit flüssigen und festen organischen Abfällen aus nichtlandwirtschaftlicher Herkunft, wie Bioabfälle oder Speiseabfälle, im Faulturm.

Foto: inocre(30.04.12) Die inocre Umwelttechnik GmbH bietet im neuen, firmeneigenen Technikum Klärabwasser- und Reststoffuntersuchungen an. Die Batchansätze werden als 3-fach-Parallelansatz unter Einbezug einer Nullprobe und zwei Referenzproben in einer thermostabilen Wärmekammer in Erweiterung an die VDI 4630 durchgeführt. Die Kläranlagenbetreiber erhalten detaillierte Informationen über das Vergärungsverhalten der einzelnen Abfallstoffe und welche Kosubstrate die Faulgaserzeugung am besten steigern, ohne negative Auswirkungen auf das biologische Gesamtgleichgewicht und die Abwasserparameter. Denn hier ist Vorsicht geboten: Zusatzbelastungen der Kläranlage durch exzessive Geruchsbildung, mehr Schadstoffe oder Rückbelastung mit Nährstoffen gilt es im Vorfeld auszuschließen. Das trifft auch für den möglichen Einsatz von Zusatzstoffen oder der Vor- und Aufbereitung des Faulschlamms zu. Entscheidend für den Erfolg ist der richtige ‚Mix‘ im Faulturm und dieser lässt sich durch professionelle Gärsubstrat-Analysen am besten ermitteln.


Unternehmen, Behörden + Verbände: inocre Umwelttechnik GmbH
Foto: inocre



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: April/Mai 2012 (April 2012)
Seiten: 1
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