
Sinkende Bevölkerungszahlen vielerorts in europäischen Städten sowie immer öfter lang anhaltende Trockenperioden sorgen bereits für sich alleine und in noch dramatischerem Ausmaße bei gemeinsamem Auftreten dafür, dass üble Gerüche durch immer mehr Straßen wabern und die dort lebenden Menschen belästigen.
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | April/Mai 2012 (April 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
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Wassersensible und klimagerechte Stadt- und Regionalentwicklung im Ruhrgebiet
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Der Emscher-Umbau übernimmt als Europas größtes Infrastrukturprojekt die Rolle eines Impulsgebers für eine wassersensible Stadt- und Regionalentwicklung. Für die nachhaltige Transformation der Emscher- Region werden wasserwirtschaftliche Themen mit städtebaulichen, ökologischen und gesellschaftlichen Handlungsfeldern verknüpft. Dabei kommen im Rahmen eines transformativen Governance-Ansatzes verschiedene Planungs- und Dialogformate zum Einsatz.
Komposttoiletten als Ausgangspunkt für sichere Düngeprodukte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Mobile Toilettenanlagen können Alternativen zur wasserwirtschaftlichen Entsorgung der menschlichen Fäkalien sein. Sie ermöglichen es dabei, Kreisläufe gewässerschonend zu schließen, wenn die aufgefangenen Fäkalien nicht anschließend als Abwasser behandelt werden. Untersucht wurden die Akzeptanz von Komposttoiletten sowie die Möglichkeiten zur Aufbereitung der Inhalte. Sachgerechte Abfallschlüssel und düngerechtliche Vorschriften können so einen stofflichen Kreislauf sichern.
Ozonung für die Abwasserdesinfektion und Spurenstoffentfernung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Eine Ozonung des gesamten Abwasserstromes einer kommunalen Kläranlage sowohl betrieblich wie auch wirtschaftlich möglich.
Anaerobe Verwertung von HTC-Abwässern
© TU Dresden - Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (9/2013)
Im Rahmen dieses Beitrages wird der Stand der Technik zur biologischen und chemisch-physikalischen Aufbereitung der HTC-Prozesswässer dargestellt und hier insbesondere auf die anaerobe Verwertung eingegangen. Ergebnisse zur anaeroben Verwertung der Prozesswässer in einem Festbettreaktor werden beschrieben. Abschließend wird ein patentiertes, physikalisch-thermisches Verfahren zur Behandlung der Prozesswässer beschrieben.
Einstufige Deammonifikation zur Behandlung von Abwasser mit hohem Kohlenstoffgehalt: ein Verfahrens vergleich zwischen SBR und MBBR
© Vulkan-Verlag GmbH (11/2012)
Zwei einstufige Anlagen zur Deammonifikation, ein SBR (Sequenzing Batch Reaktor) und ein MBBR (Moving Bed Biofilm Reactor) wurden auf ihre Eignung zur Behandlung von industriellen Abwässern mit relativ hohem C : N-Verhältnis getestet. Dabei wurden beide Verfahren einer schrittweisen Umstellung von kommunalem Schlammwasser (C : N-Verhältnis von 1 : 1) auf das industrielle Abwasser (C : N-Verhältnis von 3 : 1) umgestellt und auch ein Temperaturabfall herbeigeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass der MBBR (1,9 kg-N m–3 d–1) im Vergleich zum SBR (0,5 kg-N m–3 d–1) beim Ammonium eine bis zu 4-mal höhere Umsatzleistung erreichte. Der Temperaturabfall von 30 °C auf um die 20 °C führte in beiden Systemen zu einem enormen Anstieg der Nitrit konzentration (> 100 mg-N L–1), was eine Hemmung der Biomasse und einen fast kompletten Verlust der Aktivität zur Folge hatte. Sowohl der MBBR als auch der SBR erholten sich aber innerhalb von 20–40 Tagen und erreichten nach dieser Zeit wieder die ursprüngliche Umsatzleistung.
