Satellitengestützte Vermessungstechnologien zur Vermessung von Versorgungsanlagen und -leitungen – kein Problem? Oder worauf ist zu achten?

Der Einsatz von satellitengestützten Techniken (DGPS/GNSS-Verfahren) bei der Leitungserfassung ist in den vergangenen Jahren aufgrund der hohen Effizienz zum Standard geworden. Allerdings ist die Anwendung nicht ohne Risiken, wie der folgende Beitrag zeigt. Gleichzeitig werden Lösungsmöglichkeiten und notwendige Kontrollmaßnahmen vorgestellt.

Satellitengestützte Vermessungstechnologien zur Erfassung, Baukontrolle („Liegt die verlegte Leitung wie geplant in der Örtlichkeit?“) etc. von Versorgungsanlagen und -leitungen der Gas- und Wasserversorgung sowie anderer Energiesparten und -medien sind vor allem in den vergangenen fünf bis zehn Jahren zu einem Standardverfahren in der Energiebranche geworden. Moderne Korrekturdatendienste und technologische Entwicklungen im Instrumentarium haben erheblich zu diesem Sachverhalt beigetragen. Zum Einsatz kommt bei diesen Anwendungen fast immer die als differenzielles GPS (kurz DGPS) bezeichnete Satellitentechnik, wobei durch Differenzbildungen der Daten von Nutzer und Korrekturdatendienst eine genaue Positionierung erreicht wird. Der Begriff DGPS wird in der heutigen Zeit eher weniger verwendet, da zur Erzielung einer genauen Position sehr oft zusätzlich noch verschiedene
Satellitensysteme kombiniert werden.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 03 - 2012 (März 2012)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Holger Hustedt

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