Das historisch und fachlich bedingte Spannungsfeld zwischen Technik und Ökologie im Wasserbau beinhaltet gleichzeitig ein immenses Potenzial zur konstruktiven Zusammenarbeit. Voraussetzung dafür sind Gesprächsbereitschaft, Eingehen auf Zwangspunkte der verschiedenen
Disziplinen, Bauerfahrung und der Mut zu innovativen Maßnahmen. Aktuelle Vorgaben für Planung und Bau von aufgelösten Rampen zur Wiederherstellung des Gewässerkontinuums bieten Entscheidungshilfen für Bauwerkswahl, Planung und Konstruktion auf der Basis des Gewässerleitbildes entsprechend der Standards der Bauwerkssicherheit und den Leistungsdaten aus der Fischökologie.
Mit der Implementierung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Zielvorgabe bis 2015 zumindest den „guten ökologischen Zustand“ an allen Gewässern zu erreichen, sollen fischpassierbare Bauwerke errichtet werden. Ziel ist, den sehr guten Zustand heimischer Fließgewässer zu erhalten, den guten ökologischen Zustand zu erreichen oder das ökologische Potenzial erheblich veränderter Wasserkörper auszuloten.
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| Quelle: | Wasserwirtschaft 1-2 / 2011 (Januar 2011) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Mag. Melanie Ullmann | |
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Maßnahmen zur Reduktion der Auswirkungen von Schwall und Sunk am Tiroler Inn zwischen Ovella und Innsbruck
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Speicherwasserkraft liefert flexible Energie, die bedarfsgerecht produziert werden kann und spielt daher eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung und Stabilisierung der Stromnetze sowie bei der Integration anderer erneuerbarer Energiequellen, wie Wind und Photovoltaik.
Forschungsprojekt zum Umgang mit Talsperrensedimenten am Beispiel einer Stauanlage der Revierwasserlaufanstalt Freiberg, Sachsen
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In den Stauanlagen des sächsischen Erzgebirges befinden sich Sedimente mit erhöhten (Schwer-) Metallgehalten (u. a. As, Pb, Cd, Zn, Cu), die aus den Einzugsgebieten eingetragen werden. Zur Aufrechterhaltung der wasserwirtschaftlichen Funktionsfähigkeit müssen diese subhydrischen Sedimente wiederholt entnommen werden.
Der Referentenentwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des WHG
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Ende Februar 2024 wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz der Referentenentwurf eines „dritten Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes“ vorgelegt.Der RefE-WHG verfolgt den Zweck, nationale Regelungen zur Ergänzung der Europäischen „Verordnung (EU) 2020/741 vom 25. Mai 2020 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung“ zu erlassen.
Asphaltbetonoberflächendichtungen für Dämme, Speicherbecken und Kanäle - Langzeiterfahrungen, Ertüchtigungen und Anpassungen an den Stand der Technik
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Die Historie einer Abdichtung von Stauanlagen mit Asphaltbeton
geht bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück. So
finden sich bereits um 1910 Hinweise zum 17 m hohen Central
Damm in den USA, auf den 46 m hohen Mulungushi-Damm
(Sambia, 1923), zur Hennetalsperre (Deutschland, 56 m, 1937),
dem Becken Rudi Fiesso (Schweiz, 1939) sowie dem El-Ghrib-
Damm (Algerien, 72 m, 1936).
Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer mächtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschränken oder nur noch bei Erfüllen massiver gewässerökologischer Maßnahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so „verseucht“ ist, dass Gewässerorganismen sich unterhalb üblicher Kläranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren können?
