Wasser und Abfall 11/2011


Hochwasserrisikomanagement in Rheinland-Pfalz - Hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren
Dr. Martin Cassel, Dr.-Ing. Roland Boettcher, Ralf Schernikau
Hochwasserangepasstes Planen, Bauen und Sanieren stellt ein wichtiges Element zur Reduktion des Schadenspotenzials an Gebäuden und Anlagen im Hochwasserfall dar. Das Handlungsfeld „Bauvorsorge“ im Hochwasserrisikomanagementzyklus erfordert die Einbindung aller Akteure im Hochwasserrisikomanagement. Wie dies geht, wird in verschiedenen Beispielen dargelegt.
Mit Retentionspotenzialkarten zur lokalen Wirksamkeitsabschätzung dezentraler Regenwasserbewirtschaftung
Tobias Ernst, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut
Mit der Retentionspotenzialkarte wird ein Werkzeug vorgestellt, mit dem wasserwirtschaftliche Effekte der Umstellung eines Siedlungsbestandes auf dezentrale Regenwasserbewirtschaftung (DRWB) gezielter diskutiert werden können.
Die EG-Aalverordnung und ihre Umsetzung im Rheineinzugsgebiet
Dr. Detlev Ingendahl
Die von Frankreich, den Niederlanden und Deutschland aufgestellten Aalpläne werden dargestellt und verglichen. Ob die (noch) nicht koordinierten, einzelstaatlichen Maßnahmen insgesamt geeignet sind, die Ziele der EG-Aalverordnung für ein großes internationales Einzugsgebiet wie den Rhein zu erreichen, ist zu hinterfragen.
Speichertechnologien im Überblick
Dipl. Wi.-Ing. (FH) M. Eng. Martin Meiller, Dipl.-Ing. Samir Binder, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Die Folgen des Klimawandels sowie die Verknappung fossiler Primärenergieträger zwingen zu einer grundlegenden Neuausrichtung der Energieversorgung. Dabei ist es eine der größten technischen Herausforderungen, die Verfügbarkeit von Energie aus volatilen Quellen mit dem Energiebedarf der Verbraucher in Einklang zu bringen und so eine wirtschaftliche und verbrauchsgerechte Bereitstellung von Strom und Wärme sicherzustellen. Energiespeicher ermöglichen technisch die dafür nötige zeitliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch. Somit sind sie in der Lage die Nutzbarkeit und Systemverträglichkeit regenerativer Energien deutlich zu verbessern und langfristig eine vollständige Umstellung auf 100 % Erneuerbare Energien zu gewährleisten.
Schwachgasbehandlung und Deponiebelüftung - Möglichkeiten zur Integration in den Emissionshandel
Jan Rohn, Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann, Dr.-Ing. Marco Ritzkowski, Daniel Blank, Dr. Gerd Rosenkranz
Aus geschlossenen Siedlungsabfalldeponien emittiert noch über Jahrzehnte Deponiegas. Nach Abschluss einer energetischen Gasnutzung wäre noch eine langfristige Deponierestgasbehandlung erforderlich, um eine konsequente Vermeidung von Methanemissionen in die Atmosphäre zu gewährleisten. Deponiebetreiber haben Interesse daran bekundet, auf ihrer Deponie eine Deponiebelüftung sowohl als Klimaschutzmaßnahme als auch zur Verbesserung des Deponieverhaltens durchzuführen.
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