GWF Gas Erdgas 09/2010

- Die Innovationsoffensive des deutschen Gasfaches
- Smart Metering ‚Äď Investitionsstau jetzt abbauen
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Langfristige Gasbeschaffung f√ľr Europa ‚Äď Pipelineprojekte und LNG-Ketten
Prof. Dr. Hans-Georg Fasold
Im Verlauf nur eines Jahres hat sich die Versorgungslage auf den internationalen Erdgasm√§rkten entscheidend ge√§ndert. W√§hrend noch vor zwei Jahren Lieferengp√§sse bef√ľrchtet wurden, stellt sich die Lage heute grundlegend neu dar. Durch die Aktivierung sogenannter ‚Äěunkonventioneller Erdgasvorkommen‚Äú in Nordamerika ist es den USA off ensichtlich gelungen, ihre Erdgasversorgung langfristig aus eigenen Quellen abzusichern.
Bewertung der Versorgungszuverlässigkeit druckgeregelter Verteilungsnetze
Dipl.-Ing. Patrick Wittenberg, M.Sc. Simon Prousch, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans-J√ľrgen Haubrich, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Albert Moser
Im liberalisierten und regulierten Gasmarkt sind die Betreiber von Gasverteilungsnetzen einem hohen Druck zur Senkung der Netzkosten ausgesetzt. Der Gefahr einer kostengetriebenen Verschlechterung der Versorgungsqualit√§t kann dabei mit einer verbesserten Planungspraxis durch Einsatz rechnergest√ľtzter Verfahren begegnet werden. Derartige Verfahren ermitteln unter Beachtung technischer Anforderungen realisierbare Netzstrukturen, die langfristig minimale Netzkosten aufweisen. Zus√§tzlich kann der Einfluss einzelner Planungsentscheidungen auf die Versorgungszuverl√§ssigkeit bewertet werden. In diesem Beitrag wird ein neuartiges Verfahren zur Bewertung der Versorgungszuverl√§ssigkeit druckgeregelter Verteilungsnetze vorgestellt und auf eine reale st√§dtische Versorgungsaufgabe eines Netzbetreibers angewendet.
Die Innovationsoffensive des deutschen Gasfaches
Dr.-Ing. Bernhard Klocke, Dr. J√ľrgen Lenz
Nachhaltige CO2-Reduzierungen erfordern eine gegen√ľber dem heutigen Stand deutlich h√∂here Prim√§renergie-Effizienz und den verst√§rkten Einsatz regenerativer Energiequellen. Zur effektiven Einkopplung regenerativer Energiequellen in die Energieversorgung eignet sich in besonderem Ma√ü die Gasinfrastruktur. Das Gasnetz kann Wasserstoff und eine unbegrenzte Menge an Biogas aufnehmen und verf√ľgt mit der Leitungsatmung und den Untergrundspeichern √ľber eine hohe Flexibilit√§t. Ein Verbund mit den Stromnetzen erm√∂glicht deshalb einen wichtigen Beitrag zur Ausregelung der volatilen Eintr√§ge der Photovoltaik und der Windenergie.
Smart Metering ‚Äď Investitionsstau jetzt abbauen
Hartmut Baden
Neben Verhaltens√§nderungen der Verbraucher fordert die Politik die Digitalisierung der Netze. Beides zusammen ist nur mit innovativer Techno logie m√∂glich. Smart Metering muss dabei als Informations- und Telekommunikationsthema betrachtet werden. Als Gr√ľnde f√ľr die schleppende Einf√ľhrung werden fehlende Standards und unklare Vorgaben angef√ľhrt. Der gesetzgeberische Druck nach einheitlicher Marktkommunikation nimmt zu.
Zur Berechnung der Vorw√§rmleistung bei der isenthalpen Drosselung von Erdgas ‚Äď Teil 1
Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Jens Mischner, Jens Kirchner M.Eng., IWE, IWI, Dr. Rui Fan
Im Rahmen dieses Beitrages werden verschiedene N√§herungsverfahren f√ľr die Berechnung der Vorw√§rmleistung bei der isenthalpen Drosselung von Erdgas in Gas- Druckregelanlagen (GDRA) diskutiert. Alternativ zu DVGW- G 499 (1997) bzw. DVGW- G 499 (2007) wird eine m√∂gliche Vorgehensweise, die auf der Verwendung von Approximationsgleichungen f√ľr die Enthalpie von Erdgasen aufbaut, vorgeschlagen. Erg√§nzend werden ausgew√§hlte Kriterien, die f√ľr die Festlegung der minimal m√∂glichen Gasaustrittstemperatur ma√ügebend sind, diskutiert. F√ľr den S√§ttigungswassergehalt von Erdgasen werden in Anlehnung an die im Gasfach eingef√ľhrten Zusammenh√§nge nach Bukacek Gebrauchsgleichungen entwickelt und vorgestellt. Hydratbildungskurven werden f√ľr ausgew√§hlte Referenzgase angegeben.
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