Heft 03 - 2010

- Bohrerfahrungen bei Deutschlands größtem Geothermieprojekt
- Grundwasserabsenkung f√ľr Hochhausbau in Z√ľrich
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Risikoorientierte Erneuerung eines Wassernetzes und Ersatzerneuerungsstrategie am Beispiel der Wasserversorgung Luzern
Dipl.-Phys. ETH Dr. Kurt R√ľegg, Dr. Ing. Dirk K√∂nig
Rohrleitungssch√§den sind f√ľr jedes Wasserversorgungsunternehmen imagerelevant. Je nach Lage des Schadens und der Dimension der betroffenen Versorgungsleitungen kann das Schadenspotenzial sehr hoch sein. Zur √úberpr√ľfung und Absicherung der bisherigen Strategie hat die ewl energie wasser luzern beschlossen, unter Ber√ľcksichtigung der aktuellen Schadensentwicklung und der Altersstruktur des Netzes, eine Optimierung der Ersatzerneuerungsstrategie durch das Rechenzentrum f√ľr Versorgungsnetze Wehr GmbH, D√ľsseldorf, durchf√ľhren zu lassen.
Einsatz von HDD unter beengten Platzverhältnissen
Dipl.-Ing. Timo M√ľcke
Gr√∂√üere Rohrnennweiten erfordern bei der grabenlosen Rohrverlegung mittels HDD in der Regel den Einsatz von Gro√übohranlagen ab der 800-1000 kN-Klasse. Aufgrund der hohen Anforderung an die Bohrsp√ľlungstechnologie werden Gro√übohranlagen mit einem umfangreichen Zusatzequipment betrieben. So entstehen komplexe Bohreinheiten mit entsprechendem Platzbedarf. Eine Herausforderung, die im vorgestellten Projekt trotz beengter Platzverh√§ltnisse bew√§ltigt werden konnte.
Flexibles Navigationssystem f√ľr den Bau von Ver- und Entsorgungstunneln
Stefan Pabst, Dipl.-Ing. Christian Zimmermann
Bei der Vermessung im Bereich des Rohrvortriebs wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Auf Basis der langj√§hrigen Projekterfahrungen hat Herrenknecht das modular aufgebaute Universal Navigation System (U.N.S.) entwickelt. Mit ihm steht dem Anlagenbetreiber ein System zur Verf√ľgung, das im Baukastenprinzip auf spezielle Projekterfordernisse wie Kurvenfahrten oder Langstreckenvortriebe erweitert werden kann. Das faseroptische Kreiselsystem (HGO) erm√∂glicht die Lagebestimmung der Vortriebsmaschine auch w√§hrend des Vortriebs.
Wirtschaftliche Druck- und Temperaturmessung an Bohrt√ľrmen und in Bohrungen
Dipl.-Ing. Dieter Wurm, Mathias M√ľller, Holger Schieke
Sichere und effektive Bohrungen erfordern den Einsatz fortschrittlicher Messtechnik. Der Beitrag stellt die Einsatzm√∂glichkeiten neu entwickelter Druck- und Temperatursensoren beim Geothermal Radial Drilling (GRD)-System dar. Das GRD vereint die Verfahrensvorteile horizontal und vertikal verlegter Erdw√§rmekollektoren und Erdw√§rmesonden. Zudem wird aufgezeigt, wie Druckmessdaten zur Pr√ľfung der Hydrauliken an Bohrturmausr√ľstungen per Funk verf√ľgbar gemacht werden k√∂nnen.
Bohrerfahrungen bei Deutschlands größtem Geothermieprojekt
Dr.-Ing. Christian Pletl, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Julia Angerer, Dipl.-Geol. René Stoyke, Dipl.-Ing. Robert Graf, Dipl.-Ing. Herbert Toll
Die Stadtwerke M√ľnchen verfolgen das ehrgeizige Ziel, dass M√ľnchen die erste deutsche Gro√üstadt sein soll, in der alle Privathaushalte mit √Ėkostrom versorgt werden k√∂nnen, der in eigenen Anlagen produziert wird. Eine zentrale Rolle in der Strategie zur Erreichung dieses Ziels spielt, unter Nutzung lokaler Ressourcen, die Geothermie. In M√ľnchen-Riem betreiben die Stadtwerke seit 2004 ihre erste Geothermieanlage zur W√§rmeerzeugung. Das erste Projekt mit dem Ziel der Stromerzeugung ist Sauerlach, seit Oktober 2007 wurde dort gebohrt. Drei Bohrungen f√ľr das geothermische Heizkraftwerk mit einer geplanten Leistung von ca. f√ľnf MW und einer zus√§tzlichen Auskopplung von vier MW W√§rme sind niedergebracht und die Pumpversuche erfolgreich abgeschlossen worden. Berichtet wird √ľber die Erfahrungen bei der Abteufung der tiefsten Geothermiebohrungen in Deutschland.
Druckpr√ľfungen von Erdw√§rmesonden
Brunnenbauermeister David Urban
Gemessen an der m√∂glichen Anzahl der Pr√ľfdurchg√§nge stellt die Druckpr√ľfung ein wesentliches Element der Qualit√§tssicherung beim Bau von Erdw√§rmesondenanlagen dar. In Teil 1 wurden das Regelwerk und die sich daraus ergebenden Pr√ľfbedingungen und Pr√ľfzeitpunkte kritisch betrachtet, in Teil 2 soll nun auf die derzeit g√§ngige Praxis bei der Durchf√ľhrung sowie die im Entwurf erschienene SIA 384/6 in Bezug auf Druckpr√ľfungen n√§her eingegangen werden.
Grundwasserabsenkung f√ľr Hochhausbau in Z√ľrich
Dipl.-Ing. Henning Thormann, Dr.-Ing. Alexander Gotschol
Vorgestellt werden die umfangreichen Wasserhaltungsma√ünahmen f√ľr den Bau des PRIME Towers. Z√ľrichs neues Wahrzeichen definiert auf 36 Etagen Ma√üst√§be f√ľr Gesch√§ftsliegenschaften in punkto Architektur, Transparenz, Ausstrahlung und technischer Perfektion. Neben den Brunnenbauarbeiten (Abb. 1) erm√∂glicht eine innovative Steuer- und Pumpentechnik die erfolgreiche Grundwasserabsenkung und -verteilung zur Versickerung oder Einleitung in den Vorfluter.
Wasserz√§hler ‚Äď Anforderungen und Pr√ľfungen: das neue DVGW-Arbeitsblatt W 421
Dipl.-Ing. Frank Stefanski
Erstmals definiert der DVGW im Detail Anforderungen an Wasserz√§hler, die √ľber messtechnische Belange hinausgehen. Vorgestellt wird ein √úberblick dar√ľber, warum das Arbeitsblatt W 421 notwendig wurde und wo der Nutzen seiner Anwendung, aber auch dessen Grenzen liegen.
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