GWF 02/2010

- Risikomanagement in Trinkwasserverteilungssystemen
- Internationale Zusammenarbeit im Wasserfach
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Energiequelle Abwasser
Prof. Dr.-Ing. Oliver Christ, Dr.-Ing. Ralf Mitsdoerffer
Intelligente Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz fördern die Wertschöpfung im Inland, schonen endliche Ressourcen, reduzieren CO2-Emissionen und verringern die Abhängigkeit von Öl und Gasimporten.
Abwasser – eine Wärmequelle mit Potenzial?!
Jennifer Berge, Johanna Köhler, Frauke Poblotzki
Dem Thema „Heizenergie aus Abwasser“ war das DWA Seminar vom 24. bis 25. November 2009 in Bochum gewidmet, das sich aus einem Tag mit Vorträgen und einem Tag mit Workshops zusammensetzte. Ziel war die Einführung und Erläuterung der hierzulande noch weitgehend unbekannten Form der Wärmegewinnung unter der Leitung von Dipl. Ing. Beat Kobel aus Bern (CH).
Tübinger Grundschule macht blau – Praxisbericht zur Abwasserwärmenutzung
Christian Klaiber
„Tübingen macht blau“, so lautet das Motto der städtischen Klimaschutzkampagne, die Oberbürgermeister Boris Palmer im Frühjahr 2008 ins Leben rief. Die Stadtwerke Tübingen GmbH unterstützten diese Initiative unter anderem durch die Nutzung der Energieressource Abwasser im kommunalen Kanalnetz.
Weitergehende Klärschlammbehandlung
Dr. Josef Lahnsteiner
Die anaerobe Stabilisierung von Klärschlämmen und die Nutzung des entstehenden Biogases zur Energieproduktion werden seit Jahrzehnten in vielen Kläranlagen erfolgreich eingesetzt und gelten als die zurzeit beste Lösung für ein nachhaltiges Konzept für mittlere bis große Abwasserbehandlungsanlagen. Seit mehreren Jahren arbeitet VA TECH WABAG daran, die anaerobe Stabilisierung von Klärschlämmen im Hinblick auf erhöhte Biogasausbeute, Abbau von Mikroverunreingungen für eine verbesserte Schlammqualität, etc., weiter zu entwickeln.
Wie Brauereien unentdeckte Energie-Ressourcen anzapfen können
Angela Beers
Dass Bier ein gehaltvoller Energielieferant ist, haben bereits braukundige Mönche im Mittelalter erkannt. Denn schließlich musste es während der entbehrungsreichen Fastenzeit ja auch als Lebensmittel herhalten. Dass aber das weltweit beliebte Getränk schon im Verlauf des Herstellungsprozesses – ge - nauer gesagt bei der Behandlung der Brauereiabwässer – zum Energiespender für das Unternehmen und die Umwelt werden kann, ist angesichts der Jahrhunderte alten Braugeschichte fast noch ein Novum.
Biogasgewinnung aus Brauereiabwasser
M. Sc. Jorien van Geest, Dipl.-Ing. Christian Kiechle
Anaerobe Vorbehandlung von Abwässern mit hohen CSB-Frachten.
Abwasserbelüftung – Möglichkeiten zur Energieeinsparung
Katherine Y. Bell, Solomon Abel
Abwasserreinigungsanlagen sind für einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs einer Kommune verantwortlich. Die Anlagenbetreiber suchen daher nach Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Auf die Abwasserbelüftung entfällt in der Regel der größte Anteil des Energieverbrauchs in einer Kläranlage. In Folge dessen sind verschiedene Projekte entstanden, um veraltete Belüftungsanlagen durch neue Hochleistungsgebläse zu ersetzen.
Innovatives Energiekonzept für neues Logistik- Gebäude: Erdwärme und Abwärme heizen die Büros
Bernd Hempe, Herbert Kamionka
Für ein Unternehmen wie Phoenix Contact – mit weltweiter Produktion und hoher Fertigungstiefe – hat Energieeffi zienz einen hohen Stellenwert. Auch in der Betriebs- und Gebäudetechnik wird der Energieeinsatz permanent optimiert. Ein aktuelles Beispiel ist die Nutzung von Erd- und Abwärme als kostenfreie Energieträger – zur Klimatisierung von Büroflächen im Logistik-Zentrum am Blomberger Firmensitz.
Mehr Effizienz und Sicherheit durch Einsatz einer FernĂĽberwachung
Dipl.-Ing. Hans-JĂĽrgen Krieg
Ein weit entfernt liegendes Wasserkraftwerk wird durch ein intelligentes Fernwirksystem ĂĽberwacht und die Daten werden anschaulich im Internet visualisiert. Durch eine permanente Beobachtung erzielt der Betreiber ein Maximum an Betriebssicherheit, spart Kosten und verfĂĽgt ĂĽber genau die richtigen Informationen, um das Kraftwerk sehr effizient zu betreiben.
Für jedes Problem eine Lösung
gwf-Redaktion
Die Hans Huber AG engagiert sich weltweit, um die drängenden Wasser- und Abwasserprobleme zu lösen
Den BĂĽrgerbeteiligungsprozess in der Wasserwirtschaft an KMU aussourcen?
Dipl.-Biol. Nikolaus Geiler
„Reformen“ der Umweltverwaltung sowie die personelle Ausdünnung der Wasserwirtschaftsverwaltungen haben dazu geführt, dass die Wasser wirtschaftsverwaltungen dem Gebot zur aktiven Bürgerbeteiligung im wasserwirtschaftlichen Planungsprozess nach Art. 14 der EG- Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nur bedingt entsprechen können. In einer Analyse der bisherigen Bürgerbeteiligungsprozesse in Österreich und Deutschland musste konstatiert werden, dass die Bürgerbeteiligung in den Bundesländern der beiden Staaten überwiegend einem Top-Down-Ansatz gefolgt war.
Modellierung des Bodenwasserhaushalts als Prognose-Instrument zur praxisnahen Abschätzung der Umweltauswirkungen einer Grundwasser absenkung
Dipl.-Geoökol. Tobias Wirsing, Dipl.-Geoökol. Wolfgang Deinlein, Dr.-Ing. Bernd Hofmann, Prof. Dr. Matthias Maier, Dr.-Ing. Karl Roth
Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH plant zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Stadt Karlsruhe und der mitversorgten Umlandgemeinden in den Auwäldern des Rheins bei Karlsruhe den Bau eines neuen Wasserwerkes. Die Vorschriften zur wasserrechtlichen Genehmigung der Grundwasserentnahme sehen sowohl eine Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVPG, zuletzt geändert d. Art. 2 d. Ges. v. 23. Okt. 2007; BGBI I S. 2470) als auch der FFH-Verträglichkeit (FFH-Richtlinie 92/43/EWG d. Rates v. 21. Mai 1992) vor. Daher hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH im Scoping-Termin der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) mit der zuständigen Fachbehörde die Modellierung des Bodenwasserhaushalts für drei zu untersuchende Grundwasserentnahmeraten im Absenkungsbereich vereinbart.
Risikomanagement in Trinkwasserverteilungssystemen
Dipl.-Ing. Nadine Staben, Dr.-Ing. Hans-Joachim Mälzer, Dipl.-Volksw. Andreas Hein
Mit Hilfe eines systematischen Risikomanagements lassen sich Risiken in Wasserverteilungssystemen beherrschen und die Versorgungssicherheit nachhaltig und effizient sicherstellen. Dieser Beitrag erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Umsetzung des Risikomanagementansatzes gemäß DVGW W 1001 für den Bereich Trinkwasserverteilungsnetz und verdeutlicht anhand von Beispielen die Umsetzung in der Praxis.
Besiedlung von Wasserversorgungssystemen durch Asseln und anderen Invertebraten
Dr.-Ing. Udo Rathsack, Dr. rer. nat. Kristina Rathsack
Weiterentwickeltes Modell und Messsystem biologischer Prozesse
Internationale Zusammenarbeit im Wasserfach – Mitmachen lohnt sich!
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel
In unserer vernetzten Welt lassen sich Probleme immer weniger unter nationalem Vorzeichen lösen. Wasser ist zwar eine lokale bzw. regionale Ressource, aber seine Rolle als Umweltmedium, Basis des Lebens und aller wirtschaftlichen Entwicklung, als Träger des kulturellen Reichtums der Menschheit, begründet Notwendigkeit und Sinn internationaler Zusammenarbeit. Themen, Fragestellungen sind weltweit dieselben oder vergleichbar, auch wenn die Antworten sich nach den regionalen Bedingungen ausrichten müssen.
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