Wasser und Abfall 10/2009

- Anpassung an den Klimawandel in Nordhessen
- Klimawandel und Wasserhaushalt
- Energieerzeugung aus Reststoffen der Zuckerrohrverarbeitung
- ...


Auswirkungen des Klimawandels auf technische Regeln, Genehmigungsverfahren und Risikomanagement
Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle, Dr. Michael Joneck
Am Beispiel der Speicherbewirtschaftung, Kanalnetzbemessung, Wärmelastrechung und der landwirtschaftlichen Bewässerung werden Lösungsansätze aufgezeigt und auch Hinweise gegeben, wie Modifikationen in den Genehmigungsverfahren die vielfältigen Unwägbarkeiten aus der Klimaänderung zumindest ansatzweise erfassen können.
Klimawandel und Wasserhaushalt - Ermittlung von Wasserbilanzänderungen in Bayern
Dipl.-Ing. Hans Weber, Dipl.-Geoök. Holger Komischke
Die Frage nach den wasserwirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels war Auslöser für das Kooperationsvorhaben KLIWA. Neben der Konzeption von KLIWA werden das methodische Vorgehen und die Unsicherheiten bei der Quantifizierung der Wasserhaushaltsänderungen an Beispielen aus Bayern dargestellt.
Anpassung an den Klimawandel in Nordhessen (KLIMZUG)
Dr. Birgit Sieg, Dr. Michaela Schaller
Strategien und Verfahren zur Anpassung an Klimaänderungen stehen im Mittelpunkt des transdisziplinären Verbundprojekts KLIMZUG-Nordhessen. Auf Grund der erwarteten beachtlichen Auswirkungen des Klimawandels auf Niederschlagsmengen und -verteilung spielen auch wasserwirtschaftliche Fragestellungen eine wichtige Rolle in der Klimaanpassung.
Neue Wege zum Schutz von Trinkwassergewinnungsgebieten
Dr.-Ing. Norbert Könemann
Interessenkonflikte zwischen der Landwirtschaft und den Betreibern der Trinkwasserversorgung in Trinkwasserschutzgebieten können durch das Anpflanzen von „Energiewäldern“ gemindert werden.
Energieerzeugung aus Reststoffen der Zuckerrohrverarbeitung
Dipl.-Ing. Thomas Raussen, M. Sc. Sabine Robra
Zuckerrohr ist hinsichtlich der Biomasseerzeugung eine der weltweit produktivsten Kulturpflanzen: Hauptprodukte sind Zucker und Bioethanol. Die Reststoffe der Verarbeitung sind für die Energieerzeugung bedeutsam. Untersuchungen in Brasilien weisen darauf hin, dass grüne Pflanzenteile und die Schlempe als Reststoff der Bioethanolerzeugung für die Biogasproduktion geeignet sind.
Stoffstrommanagement am Universitätsklinikum Jena
Dipl.-Ing. Marc Hoffmann, Dr. rer. nat. Klaus Schubert
Das Stoffstrommanagement am Universitätsklinikum Jena wird an ausgewählten Beispielen erläutert. Dabei werden Vermeidungs- und Reduzierungspotenziale für medizinspezifische Abfälle aufgezeigt und der Sammelbehälter im Materialfluss für eine transparente Entsorgungslogistik untersucht.
Die Natur hilft nicht den CO2-Anstieg zu bremsen Umweltbeobachtung- und Klimafolgenforschungsstation Linden
Prof. Dr. Ludger Grünhage, Prof. Dr. Klaus Hanewald, Gerhard Dörger, Dr. Thomas Schmid, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Jäger
In der Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden wird im Freiland ein CO2-Anreicherungs-Experiment betrieben; hinzu kommt ein phänologischer Garten zur Beobachtung der Auswirkungen steigender Temperaturen auf die Entwicklung der Vegetation. Die Auswirkungen der steigenden atmosphärischen CO2-Konzentrationen auf ein Grünland-Ökosystem werden untersucht, mit überraschendem Ergebnis.
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