Wasserwirtschaft 10 / 2009

- nofdp IDSS ‚Äď ein kostenfreies Softwareprodukt zur Konzeption von naturvertr√§glichen Hochwasserschutzma√ünahmen
- Unsicherheiten bei der Schadenspotenzialermittlung infolge √úberschwemmung
- Winkelcodierer arbeiten √ľber und unter Wasser
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nofdp IDSS ‚Äď ein kostenfreies Softwareprodukt zur Konzeption von naturvertr√§glichen Hochwasserschutzma√ünahmen
Dr. Axel Winterscheid, Dr. rer. nat. Elmar Fuchs, Dr.-Ing. Michael Haase, Dipl.-Geogr. Thorsten Hens, Dr. rer. nat. Peter J. Horchler
Das nofdp IDSS ist ein Informations- und Entscheidungsunterst√ľtzungssystem zur interaktiven Planung und Bewertung von Ma√ünahmen zum Schutz vor Hochwassersch√§den. Es steht als Open-Source-Anwendung kostenfrei zur Verf√ľgung. Das Instrument erlaubt eine integrative Betrachtung verschiedener Ma√ünahmentypen in ihrem technischen, hydraulischen, √∂kologischen, √∂konomischen und raumplanerischen Kontext (Integrated River Basin Management). Es unterst√ľtzt die Erarbeitung multisektoraler L√∂sungen im Rahmen der Vorplanung.
Einsatz des nofdp IDSS im Rahmen der Konzeption naturvertr√§glicher Hochwasserschutzma√ünahmen an der M√ľmling
Dr.-Ing. Kaj Lippert, Dr.-Ing. Michael Haase, Dipl.-Geogr. Thorsten Hens, Dipl.-Math. techn. Monika Th√ľl, Dr. rer. nat. Elmar Fuchs
Die M√ľmling ist ein Gew√§sser zweiter Ordnung, das im Norden des Odenwalds liegt. In der Flussaue besteht in direkter Nachbarschaft zum Gew√§sser ein hohes Schadenspotenzial. Die Anwendung des nofdp IDSS zur Erarbeitung von naturvertr√§glichen Hochwasserschutzma√ünahmen wird am Beispiel eines Abschnitts der M√ľmling erl√§utert. Besonderes Augenmerk wird dabei der Nutzung des integrierten Wasserspiegellagenprogramms zum Nachweis der hydraulischen Wirksamkeit der vorgeschlagenen Ma√ünahmen gewidmet.
Wie groß sind die Unsicherheiten bei der Schadenspotenzialermittlung infolge Überschwemmung?
Dr.-Ing. Gesa Kutschera
Die Europ√§ische Hochwasserrichtlinie fordert die Erstellung von Hochwasserrisikokarten bis zum Jahr 2013. Neben der Festlegung der Eintrittswahrscheinlichkeiten m√ľssen die Auswirkungen eines Ereignisses ‚Äď die Schadenspotenziale ‚Äď quantifiziert werden. Durchgef√ľhrte Schadenspotenzialanalysen haben gezeigt, dass mit den entwickelten deterministischen Modellen die in der Vergangenheit tats√§chlich entstandenen Sch√§den nicht zuverl√§ssig wiedergegeben werden k√∂nnen.
Hochwasserschutz einer Erdgasaufbereitungsanlage an der Außenems
Dr. sc. tech. Roman Weichert, Dipl.-Ing Matthias Wollny, Dipl.-Hydrol. Matti Gerspacher, Dipl-Ing. Stefan Siegmann
Der vorliegende Artikel beschreibt die Methoden und die Resultate einer Studie, die sich mit der Hochwassergef√§hrdung einer Erdgasaufbereitungsanlage an der Au√üenems besch√§ftigt. Hierbei wurden neben dem heutigen Zustand auch zuk√ľnftige Szenarien betrachtet, bei denen Prognosen √ľber den klimawandelbedingten Meeresspiegelanstieg ber√ľcksichtigt wurden. Die Resultate der Studie zeigen, dass zum heutigen Zeitpunkt keine Hochwassergef√§hrdung der Anlage vorhanden ist, sich dieses jedoch in den n√§chsten Jahrzehnten √§ndern kann.
Wasserbauliche Modellversuche zur Sanierung des Hochwasserr√ľckhaltebeckens Mettmanner Bach / Goldberger Teich
Dipl.-Ing. Stefan Felder, Dipl.-Ing. J√∂rg Wieland, Univ.-Prof. Dr.-Ing. J√ľrgen Jensen
Zur √úberpr√ľfung der Leistungsf√§higkeit eines Hochwasserr√ľckhaltebeckens (HRB) sind h√§ufig aufgrund einer besonderen Bauwerksgeometrie wasserbauliche Modellversuche erforderlich. Die im Beitrag vorgestellten wasserbaulichen Modellversuche zeigen, dass das Abflussverm√∂gen der geplanten Ablauf- und Entlastungsbauwerke nicht ausreicht, und liefern Ergebnisse, die f√ľr die Berechnung geeigneter Optimierungsannahmen genutzt werden k√∂nnen. Computergesteuerte und vollautomatische Messtechnik erm√∂glicht die Erfassung einer Matrix von Wasserstand-Abfluss-Beziehungen f√ľr diverse Abfl√ľsse sowie Kombinationen aus steuerbaren Bauteilen und gibt somit Anhaltspunkte f√ľr eine leistungsoptimierte Steuerung des HRB.
Talsperren und Umweltschutz ‚Äď Argumente f√ľr Talsperren am Beispiel von vier Projekten
Dr.-Ing. Friedrich E. Fahlbusch
Bei den lebhaften Diskussionen √ľber Talsperren und Umweltschutz erhebt sich die Frage, ob der enge Zusammenhang zwischen Technik und Umwelt eigentlich immer klar erkannt und verstanden wird. Die Folgen von unzureichendem Einblick sind Schw√§chen in der Formulierung und Probleme in der Umsetzung der technischen, √∂kologischen und sozio-√∂konomischen Aufgaben. Das Ziel des Beitrags ist, anhand von vier Talsperrenprojekten (Chico IV, Katse, Mohale und Mepanda Uncua) einige der weniger bekannten erschwerenden Faktoren und Umst√§nden aufzuzeigen. Aus Erfahrung und Beobachtungen geht unverkennbar auch hervor, dass zwischen suboptimalen Ergebnissen und ungen√ľgender Projektpr√ľfung und -planung ein enger Zusammenhang besteht.
Winkelcodierer arbeiten √ľber und unter Wasser
Theo W. Kessler
Bei dieser Bauart wird ein Sensorsystem bestehend aus LED als Lichtquelle und Fotozellen als Lichtempf√§nger benutzt. Eine Codescheibe zwischen diesen beiden Elementen generiert bei Drehung ein winkelproportionales, digitales Ausgangssignal. √úber ein nachgeschaltetes Getriebe wird jede weitere Umdrehung digital erfasst, sodass nach der elektronischen Aufbereitung am Ausgang des Winkelcodierers f√ľr jede Position ein absoluter, eindeutiger Messwert zur Verf√ľgung steht. Dieser kann an eine Steuerung oder Anzeige weitergeleitet werden.
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