Wasserwirtschaft 04 / 2009

- Oberfl√§chengew√§sserqualit√§t in der Megastadt Guangzhou, S√ľdchina
- Das √∂kologische Konzept f√ľr den Umbau der Emscher
- Beitrag der Landwirtschaft zur Reduzierung des Hochwasserabflusses
- Wohin geht die Automatisierungstechnik?
- ...


Untersuchung der Qualit√§t von Oberfl√§chengew√§ssern in der Megastadt Guangzhou, S√ľdchina
M.A. Ramona Strohschön, Dr. rer. nat. Klaus Baier
In einem Teilprojekt des DFG-Schwerpunktprogramms ‚ÄěMegast√§dte: Informelle Dynamik des Globalen Wandels‚Äú, das sich regional auf Dhaka und das s√ľdchinesische Perlflussdelta bezieht, werden Einfl√ľsse und Wechselwirkungen (in-) formeller Strukturen auf die Ressource Wasser der Megastadt Guangzhou untersucht. Analysen der Qualit√§t verschiedener Oberfl√§chengew√§sser, auch hinsichtlich ihrer Funktion als Quelle der Trinkwasserversorgung und Ziel der Abwasserentsorgung, dienen als Grundlage, um Muster urbaner Dynamiken erkennen und andlungsoptionen aufzeigen zu k√∂nnen.
Das √∂kologische Konzept f√ľr den Umbau der Emscher ‚Äď eine WRRL- konforme Planung einer anthropogen √ľberformten Flusslandschaft
Dipl.-Ing. Mechthild Semrau, Bauass. Dipl.-Ing. Sabine Brinkmann, Dipl.-Ing. Ralf Wegner
Teil eines umfassenden Flussgebietsmanagement f√ľr die Emscher-Region (865 km2 Einzugsgebietsgr√∂√üe, 2 700 Einwohner/km2) ist der Umbau der Emscher und ihrer Nebenl√§ufe. Im Zuge der Industrialisierung wurden diese als offene Schmutzwasserl√§ufe ausgebaut. Aktuell wird das Gesamtsystem zu einem attraktiven urbanen Gew√§ssersystem mit einer eigenen Charakteristik umgebaut. Die Emscher selbst soll nach ihrer Neugestaltung wieder zu einem funktionierenden Fluss mit typischen Strukturen und Vegetationsausstattung werden. In diesem Beitrag werden die √∂kologischen Planungsans√§tze f√ľr den Umbauprozess aufgezeigt. Sie bilden die Basis f√ľr weitere Abstimmungen.
Geschwindigkeitsverteilung in offenen Gerinnen mit Bewuchssimulation
Dr.-Ing. Elzbieta Kubrak, Prof. Dr.-Ing. habil. Janusz Kubrak
Zur Berechnung der mittleren Flie√ügeschwindigkeitsprofile bei Umstr√∂mung von Bewuchs wurde ein 1-D-Modell entwickelt. Der Zusammenhang zwischen der Schubspannung und der mittleren Geschwindigkeit im Gerinne ist in Analogie zur Bestimmung der viskosen Schubspannungen aufgestelltem Wirbelviskosit√§tsansatz herzustellen. Im Modell wurde in Bewuchszonen neben dem Reibungswiderstand am benetzten Umfang zus√§tzlich der Str√∂mungswiderstand der Pflanzen ber√ľcksichtigt. Zur Kalibrierung der berechneten Flie√ügeschwindigkeitsprofile wurden die Flie√ügeschwindigkeitsprofile in Laborversuchen gemessen. Nach Verifizierung des Modells konnten die Koeffizienten f√ľr den Mischungsweg im Bereich mit und ohne Pflanzenzone abgesch√§tzt werden.
Einfluss der Bewuchsentwicklung auf das Abflussverhalten in Fließgewässern
Dr.-Ing. Tomasz Kaluza
Gew√§sser sind wesentliche Bestandteile von Natur und Landschaft. Leider ist in der Vergangenheit dieser Aspekt nicht ausreichend gew√ľrdigt worden. Der technische Fortschritt der letzten 150 Jahre hatte u. a. gro√ür√§umige Flussregulierungen zur Folge, bei denen h√§ufig flussnah gelegene Gebiete, die fr√ľher bei Hochwasser als Retentionsfl√§chen wirkten, anderen Nutzungen zugef√ľhrt wurden. In manchen Flie√ügew√§ssern f√ľhrt dieser Verlust an Retentionsr√§umen zu einer Ver√§nderung des Ablaufverhaltens von Hochwasserwellen.
Beitrag der Landwirtschaft zur Reduzierung des Hochwasserabflusses
Dr.-Ing. Andreas Weiß, Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat auf die Bodenmatrix eine Vielzahl an negativen Folgen. Daraus resultiert eine √Ąnderung des Wasseraufnahmeverm√∂gens. Verst√§rkt kommt es zu Erosionsprozessen auf der Oberfl√§che und zu einem verst√§rkten Oberfl√§chenabfluss. Zur Bewertung der hydrologischen Effektivit√§t von Ma√ünahmen der Landwirtschaft auf der Fl√§che werden Niederschlag-Abfluss-Modellierungen herangezogen. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Landwirtschaft auf die Reduzierung des Hochwasserabflusses am Beispiel der Mittelgebirgsregion Nordhessen.
Hydraulisch-fahrdynamische Modelle zur Optimierung der Befahrbarkeit von Binnenwasserstraßen
Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann, Thorsten Dettmann, Dipl.-Ing Rolf Zentgraf
Die Fahrt eines Binnenschiffes auf einem frei flie√üenden Fluss ist ein komplexer physikalischer Prozess. Um ihn untersuchen zu k√∂nnen, werden in der Bundesanstalt f√ľr Wasserbau (BAW) hydrodynamische und fahrdynamische Modelle zu einem hydraulisch-fahrdynamischen Modell gekoppelt, dessen Grundlagen im folgenden Artikel dargestellt werden. Am Beispiel des Rheins werden die im Modell enthaltene virtuelle Navigation sowie die Verifizierung der Berechnungsergebnisse unter Nutzung der ECDIS-Plattform vorgestellt.
Wohin geht die Automatisierungstechnik?
Dipl.-Ing. Dietrich Homburg, Ellen-Christine Reiff
Der aus dem Altgriechischen abgeleitete Aphorismus ‚Äěpanta rhei‚Äú (‚Äěalles bleibt im Fluss‚Äú) gilt nat√ľrlich auch f√ľr die Automatisierungstechnik. Da die technische Entwicklung nicht stehen bleibt und dem Menschen die Neugier angeboren ist, will wahrscheinlich jeder ‚Äď wenn er schon nicht in die Zukunft blicken kann ‚Äď wenigstens auf dem aktuellen Stand sein und ich √ľber die neuesten Trends informieren. Eine ausgezeichnete Gelegenheit dazu boten die Fachpressetage ‚Äěautomation‚Äú, die auch dieses Jahr Anfang Februar wieder in Karlsruhe stattfanden.
AquaLegionCon: Legionellen-Bek√§mpfung mit ‚Äěgr√ľner‚Äú Technologie
Peter Falk
Wasser ist Leben ‚Äď und war doch auch manches Mal t√∂dlich f√ľr Menschen. So etwa f√ľr jene 29 amerikanischen Soldaten, die im Juli 1976 bei ihrem 58. Kongress im Bellevue Standfort Hotel in Philadelphia an der von Legionellen verursachten und nach diesem Vorfall benannten Legion√§rskrankheit verstarben. Trotz sofortiger Forschungsaktivit√§ten gelang es erst im Januar 1977, das Bakterium aus dem Lungengewebe eines der verstorbenen Veteranen zu isolieren. Ab diesem Zeitpunkt hatte die Gefahr aus dem Wasser einen Namen.
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