Jubiläumsausgabe

- Das Wasserfach im Wandel der Zeit
- Wassermessung und Wasserforschung
- Entwicklung und Zukunft der Wasserchemie
- ...


Das Wasserfach im Wandel der Zeit
Dr.-Ing. Bernhard Hörsgen
Technische Zeitmarken der letzten drei Jahrzehnte
Hydrogeologie und Wassergewinnung: RĂĽck- und Ausblick
Professor Dr. habil. Christoph Treskatis
Die Gliederung der Wasserversorgung folgt dem Weg des Wassers von der Wassergewinnung zur Wasseraufbereitung, zur Wasserspeicherung und Wasserverteilung [1]. Die Wassergewinnung wird in Deutschland ĂĽber Brunnen, Quellfassungen und Talsperren sowie Seen (z. B. Bodensee) realisiert.
Entwicklung der Gewässergüte und Gewässermodellierung in den letzten 25 Jahren
Dr.-Ing. Michael Weyand, Dr.-Ing. Dieter Thöle, Gregor Lorenz
Zurückblickend auf das Jahr 1984 stand das Wasser eher weniger im Fokus des allgemeinen Interesses. Umweltseitig beherrschte in dieser Zeit vielmehr die Thematik des Waldsterbens die öff entliche Diskussion, die im ersten, 1984 publizierten bundesweiten Waldzustandsbericht mit der Aussage, dass bereits 50 % des deutschen Waldes von sichtbaren Schäden betroff en sind, ihren Niederschlag fand. In der Fachwelt jedoch war man sich durchaus der Befassung mit dem Thema Gewässergüte bewusst.
Trinkwasser: frei von Krankheitserregern und toxischen Wasserinhaltsstoffen – appetitlich und rein
Professor Dr. med. Dirk Schoenen, Dr. Georg-Joachim Tuschewitzki
Rückblick auf 2 ½ Jahrzehnte Trinkwasserhygiene
Trinkwasseraufbereitung – Technische Entwicklungen und Ausblick
Dr.-Ing. Günther Baldauf
Das gute Image, das die deutsche Wasserwirtschaft weltweit genieĂźt, ist zu einem erheblichen Teil mit darauf zurĂĽckzufĂĽhren, dass neue fachliche Erkenntnisse konsequent und zielgerichtet in der Praxis umgesetzt werden. Einen Eckpfeiler stellt die Forschung und Entwicklung im Wasserfach dar.
Das CARIX-Verfahren – eine langjährig erprobte Technologie
Dr. Klaus Hagen, Prof. Dr. Ing. habil. Wolfgang Höll
Während ihrer natürlichen Zirkulation nehmen Grundund Oberflächenwässer an einer Vielzahl von chemischen, physikalischen und biologischen Reaktionen und Prozessen teil. Als Folge davon enthält Wasser eine Vielzahl gelöster organischer und anorganischer Stoffe. Verschiedene Inhaltsstoffe können dem Wasser nachteilige Eigenschaften verleihen.
Entwicklung bei Bauteilen in der Wasserversorgung und in Wasserversorgungssystemen
Dipl.-Ing. August Kuhl, Dipl.-Min. Angelika Albrecht, Dipl.-Ing. Oskar Halter, Dipl.-Ing. Oliver Jäger
Bauteile in der Wasserversorgung stellen seit Jahrhunderten ein zentrales Element zum sicheren Transport von Trinkwasser dar. Ohne zuverlässige Bauteile, kann man behaupten, hätten wir in Deutschland nicht diesen hohen Standard an Versorgungssicherheit. Ausfälle der Wasserversorgungssysteme gehören eher zu den seltenen Ereignissen.
Planung und Bau eines Trinkwasserbehälters auf historischem Boden in Stuttgart
Dipl.-Ing. Werner Pfahler, Dipl.-Ing. Gerhard Drescher
Europäische und nationale Regelsetzung
Trinkwasserbehälter Mühlbachhof
Dipl.-Ing. Werner Pfahler, M. Sc., Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hermann Löhner
Neubau eines Trinkwasserbehälters mit einem Volumen von 22 000 m³ bei Umsetzung des aktuellen Regelwerkes des DVGW und Anwendung langjähriger Erfahrungen bei Neubau und Sanierung von Trinkwasserbehältern.
Rehabilitation von Trinkwasserrohrnetzen im Wandel der Zeit – von einfachen Ansätzen zu komplexen Modellen auf Basis umfassender Netzanalysen
Dipl.-Ing. Bernd Heyen, Dipl.-Ing. Horst Schlicht
Nach Ende der Auf- und Ausbauphase der Rohrnetze in den 70er Jahren wurde die Notwendigkeit einer nachhaltigen strategischen Rohrnetzrehabilitation immer deutlicher. Aus einfachen Ansätzen entwickelten sich immer komplexere computergestützte Modelle, für die eine umfassende Bestands- und Zustandsdokumentation erforderlich ist.Zukünftig wird die Rehabilitation zusammen mit der Rohrnetzberechnung Teil einer umfassenden qualitäts-, kosten- und risikobasierten Netzoptimierung sein. Ob auf Basis einfacher Ansätze oder mittels komplexer Modelle, jeder Wasserversorger ist aufgefordert, sich mit der nachhaltigen Rehabilitation seiner Anlagen auseinander zu setzen.
Fernwasserversorgung und Verbundsysteme in der Wasserversorgung
Prof. Dr.-Ing. Hans Mehlhorn, Dipl.-Ing. Matthias Weiß
Der Kampf um das Wasser hat die Menschheit seit den letzten vier Jahrtausenden ständig begleitet. Hochkulturen konnten nur dann entstehen, wenn auch für genügend Wasser gesorgt war. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Menschen vorzugsweise dort angesiedelt haben, wo Wasser in ausreichender Menge und guter Qualität vorhanden war. Die Hochkulturen beispielsweise an Euphrat und Tigris im Dreistromland sowie in Ägypten am Nil belegen dies eindrucksvoll.
Wassermessung
Dipl.-Ing. Frank Stefanski
Bei Haus- und Wohnungs wasser zählern handelt es sich um industrielle Massen artikel, die einer seits preiswert sein sollen, an dererseits aber auch die Anforderungen des Eichrechts erfüllen müssen. Der Anzeigegenauigkeit und Messbeständigkeit kommt daher eine besondere Bedeutung zu, aber auch die Eigenschaften der eingesetzten Werkstoffe sind von äußerster Wichtigkeit.
Wasserforschung – Bedeutung für eine sichere Wasserversorgung
Dr.-Ing. Wolf Merkel, Prof. Dr. rer.nat. Hans-Curt Flemming, Professor Dr.-Ing. Rolf Gimbel, Prof. Dr. rer. nat. Torsten C. Schmidt
Eine sichere Wasserversorgung wird in Deutschland weitgehend als selbstverständlich angenommen. Grundlage ist die zuverlässige Trennung und Behandlung von Trink- und Abwasser, die auf den Erkenntnissen jahrzehntelanger Wasserforschung fußt. Beispielhaft zu nennen sind hier das Multi-Barrieren-Konzept der Trinkwasserversorgung, die Arbeiten zur Nährstoff -Elimination und zur Erzeugung stabilen, ungechlorten Trinkwassers, die Vermeidung von Desinfektionsmittel- Nebenprodukten, der Einzug der Membranverfahren und die Erfüllung der Anforderungen des Minimierungsgebots der Trinkwasserverordnung.
Entwicklung und Zukunft der Wasserchemie
Professor Dr. Dr. habil. Fritz H. Frimmel
Wasser war von Anfang an schon wegen seiner Eigenschaft als universelles Lösemittel in der Chemie wichtig. Es dauerte aber bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, bis die Chemie des Wassers systematisch untersucht wurde und die angewandten Aspekte der Wasserchemie in Form einer Fachgruppe ihren Einzug in die Organisationsstrukturen der deutschen Chemiker (jetzt GDCh) fanden. Die Fachgruppe Wasserchemie war schon bei der Gründung interdisziplinär aufgestellt und vereinigte Chemiker, Biologen, Hygieniker, Ingenieure und Verfahrenstechniker.
Qualitätssicherung bei der Wasserverteilung
Dr. rer. nat. Andreas Korth, Dr.-Ing. Burkhard Wricke
Im Ergebnis umfangreicher, durch den DVGW geförderter Forschungsarbeiten, auf dem Gebiet der Güteentwicklung im Trinkwasserverteilungssystem wurden die wesentlichen Prozessabläufe aufgeklärt. Auf dieser Basis wurden Prozessmodelle zur Aufkeimung, zum Wachstum coliformer Bakterien und zur Bildung von Ablagerungen entwickelt, die in der Praxis sowohl zur Optimierung des Betriebes mit dem Ziel der Qualitätssicherung bei der Wasserverteilung als auch zur Ursachenklärung und Ableitung gezielter Maßnahmen bei auftretenden Gütebeeinträchtigungen genutzt werden können.
Vermessung, Leitungsdokumentation und GIS und deren Integration in die Unternehmenssteuerung
Dipl.-Ing. Peter Weckenbrock, Dipl.-Ing. Rolf Petig
Der Betrieb von Versorgungsnetzen ohne Dokumentation ist heute unvorstellbar. Die Gewährleistung eines hohen Maßes an Genauigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit steht dabei ebenso außer Frage wie die einfache und dauerhafte Verfügbarkeit, sowohl stationär als auch mobil.
Der für die Trinkwasserversorgung geltende und zukünftige europäische Ordnungsrahmen
Dr. Uwe Wetzel
Es ist unmöglich, den geltenden und zukünftigen europäischen Ordnungsrahmen für die Trinkwasserversorgung auf wenigen Seiten darzustellen. Allein die offiziellen Dokumente, wie Richtlinien,Verordnungen und Entscheidungen des EuGH füllen Aktenschränke. Dazugehörige Kommentierungen seitens Rechtsgelehrter, Ökonomen, Ökologen und Interessensgruppen sind schon lange nicht mehr zu bewältigen. Die Ausführungen sind daher auf starke Komprimierung und Beschränkung auf einige nennenswerte Schlaglichter angewiesen.
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