Heft 04 - 2009

- Innovation im Brunnenbau und in der Horizontalbohrtechnik
- HDD-Innovation
- Drahtlose √úbertragung und √úberwachung
- ...


Erdw√§rmesonden ‚Äď Hauptprobleme durch fehlerhafte Planung und Erstellung
Dipl.-Ing. Hannes Berger
Erdw√§rmesonden sind geschlossene, in vertikale oder geneigte Bohrl√∂cher eingebaute W√§rme√ľbertrager zur Nutzung der Erdw√§rme zu Heiz- und K√ľhlzwecken, in denen fl√ľssige W√§rmetr√§germedien eingesetzt werden. Durch den derzeitigen Boom und Preisdruck auf dem Markt der Erdw√§rmesonden werden immer h√§ufiger Qualit√§tsanforderungen bei Planung und Errichtung von Erdw√§rmesondenanlagen nicht beachtet. Die Beachtung von Qualit√§tsanforderungen ist aber Voraussetzung sowohl f√ľr die Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit der Anlagen als auch f√ľr den Schutz des Grundwassers, aus dem unser Trinkwasser √ľberwiegend gewonnen wird.
Brunnensanierung mit √úberraschungen
Dipl.-Geol. Andreas Gartiser, Dr. Karl-Norbert Lux
Ein 1964 errichteter Tiefbrunnen einer Gemeinde in Oberfranken zeigte seit Ende der 80er-Jahre einen zunehmenden R√ľckgang seiner Ergiebigkeit. In immer k√ľrzeren Abst√§nden wurden aufwendige Regenerierungen n√∂tig. TV-Befahrungen lie√üen mechanische Brunnensch√§den und geophysikalische Untersuchungen die vollst√§ndige Unwirksamkeit der Oberfl√§chenabdichtung des Brunnens erkennen, sodass sich die Gemeinde zur Komplettsanierung des Brunnens entschloss. Im Beitrag werden die Schritte dieser Ma√ünahmen einschlie√ülich der w√§hrend der Sanierung aufgetretenen √úberraschungen dargestellt ‚Äď Wahrheitsfindung 44 Jahre nach dem Bau des Brunnens.
Brunnenalterung: Sind Glaskugeln eine Alternative zum Filterkies nach DIN 4924?
Professor Dr. habil. Christoph Treskatis, Christian Hein, Prof. Stefan Peiffer, Dipl.-Ing. Frank Herrmann
Die Brunnenalterung ist ein h√§ufig vorkommendes Problem bei der Gewinnung von Grundwasser und f√ľr den Brunnenbetreiber mit einem zunehmenden Leistungsverlust verbunden [1-4]. Bisher hat sich die Ursachenforschung zu dieser Thematik haupts√§chlich auf (bio-)chemische und mineralogische Prozesse im Brunnenfilter und Filterkies fokussiert. Die Ursachen und Folgen von reversiblen und irreversiblen chemisch-biologischen Alterungsprozessen am Brunnenfilter und in der Kiessch√ľttung sind durch zahlreiche Arbeiten seit den sechziger Jahren heute gut bekannt und aktuell in [4] zusammenfassend publiziert worden.
Neues horizontales Bohrverfahren im ersten Praxiseinsatz
Dipl.-Ing. (FH) Mirko Huber, Dr. Michael Schätz
Die klassischen horizontalen Pressbohrverfahren sind aufgrund bisweilen ung√ľnstiger hydrogeologischer Rahmenbedingungen oft bohrtechnischen Einschr√§nkungen unterworfen, die das angestrebte geplante Bohrziel eingrenzen. Unter Nutzung modernster Technik und Herstellungsverfahren konnte mit dem ‚ÄěWater Hydraulic Drilling‚Äú (WHD) ein neues Bohrverfahren entwickelt werden, das den Einsatzbeschr√§nkungen der Pressbohrverfahren ein Ende setzen soll.
ORFEUS ‚Äď ein zukunftsweisendes Projekt zur Innenerkundung des Untergrundes
Dr. Hans-Joachim Bayer, Dipl.-Ing. Elmar Koch, Dipl.-Ing. Meinolf Rameil
Dem sehr vorteilhaften grabenlosen Bauen wird von seinen Gegner oft nachgesagt, dass der Untergrund ‚Äěblind‚Äú durchfahren werde. Dies stimmt in keiner Weise, da sich jedes sorgsame Bauunternehmen, das grabenlose Bauverfahren anwendet, √ľber vorhandene Leitungen kundig macht. Dies geschieht durch Leitungsbestandspl√§ne, durch ‚ÄěEinblicknahme‚Äú (zug√§ngliche Sch√§chte, Verteiler, Sperrsysteme, Schilder etc.) in Leitungssysteme, so weit wie m√∂glich, sowie durch auf dem Markt befindliche Leitungssuchsysteme.
Fernwirkl√∂sungen f√ľr die Wasserwirtschaft ‚Äď auch unterwegs alles im Blick
Dipl.-Ing. Hans-J√ľrgen Krieg, Wolfgang Sch√∂nberger
Heftige St√ľrme und sintflutartige Regenf√§lle stellten den Betreiber der Abwasseranlagen in Neckargem√ľnd immer wieder vor gro√üe Probleme. Die Situation erforderte ein schnelles und gezieltes Handeln. Die knappe Zeit und die kritischen Wetterbedingungen lie√üen aber ein ruhiges Abfahren und Inaugenscheinnehmen der teilweise weit auseinander liegenden Pumpstationen und Regenr√ľckhaltebecken nicht zu.
Sicherheit in der Trinkwasserversorgung ‚Äď die neuen DVGW-Hinweise W 1001 und W 1002
Dr. Claudia Castell-Exner, Dipl.-Ing. Thomas Zenz, Dipl.-Ing. Uwe Marquardt
Der DVGW hat sich im Jahr 2006 in Abstimmung mit dem Bundesministerium f√ľr Gesundheit (BMG), dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesamt f√ľr Bev√∂lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Aufgabe gestellt, ein Gesamtkonzept ‚ÄěSicherheit in der Trinkwasserversorgung‚Äú zu entwickeln.
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