63. Informationsgespräch

Biomasse und Abfallwirtschaft, Chancen, Risiken und Perspektiven


Vorwort des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bundesminister a.D. Jürgen Trittin
Spezifischer Bedarf an Humusdüngern bei hackfruchtintensivem Ackerbau nach guter, fachlicher Praxis
Dr. Peter Kasten
Die geringer werdende Wertschöpfung im Getreidebau bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Ackerflächennutzung. Landwirtschaftliche Betriebe sind gezwungen, alle Reserven der Kostensenkung auszunutzen.
Referenten und Ausstellerliste
Verwendung von biologisch abbaubarem Abfall heute und zukünftigen Perspektiven
Luca Marmo, Heinrich Langenkamp
Das Volumen, Gefährlichkeit und das Management von Abfällen haben Auswirkungen auf die Ökosysteme bis hin zur Exposition des Menschen.
Nachwachsende Rohstoffe: Bedeutung, Entwicklungsstand und Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland
Dr. Torsten Gabriel
Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien aus Biomasse haben in den vergangenen 10 Jahren eine rasante Entwicklung vollzogen.
Biomassenverwertung in Kooperation zwischen Landwirtschaft und Abfallwirtschaft
Dipl.-Ing. Thomas Turk
Die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Abfallwirtschaft hinsichtlich Biomassenverwertung hat Tradition und existiert schon mehrere hundert Jahre. Aus aktuellem Anlass bezüglich der Diskussion um BSE, MKS, Bodenschutz und Düngemittelverordnung steht die Zukunft dieser Kooperation jedoch zur Diskussion.
Kompostierbare Verpackungen - Konsequenzen für die Bioabfallsammlung am Beispiel des BAW - Modellprojektes Kassel
Dr.-Ing. Matthias Klauß, Prof. Dr. Ing. habil. Werner Bidlingmaier
Der Modellversuch zur „Markteinführung von Verpackungen aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW) und deren Sammlung und Verwertung über die kommunale Bioabfallsammlung“ war ursprünglich für den Zeitraum von 12 Monaten konzipiert. Er wurde bis zum Dezember 2002 verlängert.
Nutzung nachwachsender Rohstoffe aus der Landwirtschaft an den Beispielen ‚Bio-Energiedorf’ und ‚Bio-Energiehof’ in Südniedersachsen
Prof. Dr. Konrad Scheffer
Im Juni diesen Jahres wird in einem Leitartikel der österreichischen Zeitschrift Öko-energie auf Berechnungen der Münchner Rückversicherung verwiesen, die belegen, dass bei weiter steigendem Trend klimabedingter weltweiter Naturkatastrophen die Schäden in 60 Jahren mehr als das gesamte Bruttosozialprodukt betragen werden.
RegionRegenerativ Westliches Weserbergland – Vorstellung eines zukunftsweisenden Energie- und Abfallwirtschaftskonzeptes
Dr.-Ing. Sarah Gehrig, Oliver Nacke, Prof. Dr. Michael Nelles
Die Erkenntnis der Endlichkeit fossiler Energieträger hat insbesondere in den letzten Jahren zu einer verstärkten Beschäftigung mit den Möglichkeiten einer regenerativen Energiegewinnung geführt.
ISKA®-Konzept mit Perkolation – Neue Chancen für die Verg√§rung?
Dr.-Ing. Heike Santen
Vergärungsverfahren gewinnen dabei insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen an die Abluftbehandlung aus der 30. BImSchV zunehmend an Bedeutung.
Ist die separate Bioabfallsammlung und –behandlung überflüssig, wenn eine MBA mit Verg√§rungsstufe betrieben wird?
Dr. Mathias Ginter
Anfang der 90er Jahre fand in Deutschland der Umbau einer beseitigungslastigen Müllabfuhr in eine verwertungsorientierte Abfallwirtschaft statt.
Energieeffiziente Biogasverwertung – neue Technologien
Andreas Joost
Die allgemein anerkannte Forderung zur Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen bei der Energiegewinnung hat weitreichende Konsequenzen, die nicht nur Großkraftwerke betreffen, sondern vermehrt auch in die Entscheidungsprozesse kleinerer und mittlerer Energieversorger auf kommunaler Ebene einfließen.
Thermische Verfahren zur Biomasseverwertung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Arnd I. Urban, Dipl. Ing. Klaus Seeger
Mit den folgenden Ausführungen sollen einige weitere Aspekte dargelegt werden, die für eine bessere Beurteilung der Chancen, Risiken und Perspektiven bei der Verwertung von Biomassen aus der Abfallwirtschaft hilfreich sein können.
Neue Ansätze zur dezentralen Verstromung von Biomasse
Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich, Prof. Dr. Mario Mocker, Dr. Dragan Stevanovic
Biomasse gewinnt sowohl bei der Erzeugung von Strom als auch in Anlagen zur Kraft- Wärme-Kopplung (KWK) zunehmend an Bedeutung. Hintergrund dieser Entwicklung ist die neutrale CO2-Bilanz nachwachsender Energieträger.
Grenzwertkonzept der Bundesregierung
RDir Dr. Claus-Gerhard Bergs
Im Zusammenhang mit der Neuorientierung der Agrarpolitik stehen derzeit auch die Vorgaben für die Begrenzung von Schadstoffeinträgen durch Düngemittel auf landwirtschaftlich genutzte Flächen auf dem Prüfstand.
Biosammlung und Verwertung am Scheideweg?
Dr. Hubert Seier
Diese auf den ersten Blick scheinbar etwas provokant anmutende Frage hätte noch vor zwei Jahren jeder halbwegs rational denkende Mensch in das Reich der Phantasie verwiesen. Heute, im Jahre 6 nach Inkrafttreten des KrW/AbfG, gibt es leider Anlass, sich allen Ernstes mit den Inhalten dieser Fragestellung sowie den dahinter stehenden politischen Intentionen auseinander zu setzen.
Vergleichende Bewertung verschiedener Konzepte zur Biomassenutzung
Dipl.-Geogr. Florian Knappe, Dipl.-Ing. Regine Vogt
Biomasse – Schlüsselstellung für den Klimaschutz?
Dipl.-Ing. G√ľnter Dehoust
Treibhauswirksame Spurengase in der Erdatmosphäre absorbieren und reflektieren aufgrund ihrer Absorptionseigenschaften einen Teil der Wärmestrahlung, die vom Erdboden und der Erdatmosphäre als Infrarotstrahlung abgegeben wird.
Composting and Climate Change: a Strategic Assessment
Dr. Enzo Favoino, D. Hogg
The potential contribution of the agricultural sector to tackling climate change issues, widely neglected in the past, is now being acknowledged both under a strategic and practical standpoint.
Neues Düngemittelrecht und Relevanz von EU Bestimmungen zur Hygiene
Hans-Walter Schneichel
Eine verbindliche Regelung für den Verkehr mit Düngemitteln gab es in Deutschland schon seit 1918. Damals wurde für jedes Düngemittel und für jeden Hersteller eine Zulassung, oft zeitlich befristet, erteilt.
Kompost als Humusdünger: Eigenschaften und Funktion von Huminstoffen
Prof. Dr. Martin H. Gerzabek
Praktisch die gesamte organische Substanz des Bodens lässt sich unmittelbar oder mittelbar auf die Photosyntheseprodukte von autotrophen Organismen, insbesondere der höheren Pflanzen, zurückführen.
Ökonomische und ökologische Auswirkungen der Kompostverwertung in der Landwirtschaft
Dipl.-Ing. agr. Axel Schreiber
Ist die Ausbringung von Komposten in der Landwirtschaft ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Diese Frage ist nicht nur für den Komposthersteller und den Kompostverwerter von elementarer Bedeutung, sondern auch von gesellschaftlicher und somit eine Sache der Politik, denn schließlich ist es von großem Interesse, was mit unseren Abfällen passiert und wie weit eine Kreislaufwirtschaft gewünscht wird.
Wem gehört zukünftig welcher Abfall? – Überlassungspflicht, Gewerbeabfallverordnung
RA Hartmut Gaßner
Die Verordnung über die Entsorgung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen (Gewerbeabfallverordnung, BGBl. 2002 Teil I, S. 1938) wird am 1. Januar 2003 in Kraft treten. Ziel dieser Verordnung ist die schadlose, umweltverträgliche und möglichst hochwertige Verwertung bzw. Beseitigung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen.
Verbrennung oder thermische Verwertung von Siedlungsabfällen
Dipl.-Ing. Juliette Mathieu
Anfang 1998 wurde die Umweltverwaltung, Abteilung Abfallwirtschaft, als zuständige Behörde in Luxemburg von einer Privatfirma mit zwei Notifizierungsanträgen befasst, bei denen angefragt wurde, Siedlungsabfälle (Haushaltsabfälle und ähnliche Abfälle) herstammend aus luxemburgischen Gemeinden, nach Frankreich in eine Verbrennungsanlage zu verbringen.
Kosteneinsparung bei der Bioabfallsammlung
Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck
Das Leistungsangebot der Kommunen als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger wird durch die stetig steigenden abfallwirtschaftlichen Anforderungen immer umfangreicher. Durch diese höheren Anforderungen und deren Komplexität steigen die Kosten und der Aufwand der Kommunen zur Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben.
Erkennen von Kosteneinsparpotentialen durch Leistungsvergleiche
Dipl.-Ing.(TU) Werner P. Bauer
Entscheidend für den Erfolg von Benchmarking-Prozessen ist die konsequente Auseinandersetzung mit der jeweiligen Ausgangslage und die Bereitschaft zur Entwicklung der eigenen Arbeit und/oder Organisation. Man bezeichnet dies als „Lernende Organisation“. Nur wer früher getroffene Entscheidungen neu überdenken und bei aller Berücksichtigung der Randbedingungen auch neu bewerten kann, wird den Nutzen von Wissen erkennen.
Lenkungsfunktion der Abfall- und Abfallgebührensatzungen
Dipl.-Ing. Ursula Einzmann, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Dipl.-Ing. Thomas Turk
Im Rahmen eines Pilotprojektes zur Abfallvermeidung, das die IGW Fricke und Turk GmbH im Auftrag der Stadt Witzenhausen und des Hessischen Umweltministeriums umgesetzt hat, wurde eine bundesweite Erhebung über die Inhalte und Strukturen sowie die Lenkungsfunktion der Abfall- und Abfallgebührensatzungen durchgeführt.
Tendenzen der weiteren Liberalisierung in der Entsorgungswirtschaft
Dipl.-Wirtschaftsing., Mag.rer.publ. Helmut Paschlau
Biomasse im Restabfall, Konsequenzen für die Restabfallbehandlung?!
Dr.-Ing. Michael Kern, Prof. Dr.-Ing. habil Klaus Wiemer
Der nachfolgende Beitrag basiert auf der Studie „Ermittlung und Bewertung von regenerativen Energiepotenzialen in Sekundärbrennstoffen“, welche im Auftrag der Trienekens AG, Viersen im Jahre 2000/2001 durchgeführt wurde.
Wer wird zukünftig in der Abfallwirtschaft bauen und betreiben?
Dipl.-Ing. Edmund Spaniol
Die aktuelle Situation der Abfallwirtschaft in Deutschland wird vor allem bestimmt durch das magische Jahr 2005. Das Jahr, in dem die neue TA Siedlungsabfall in Kraft tritt. Die verbleibenden Zeiträume sind eng, der Handlungsdruck auf alle Beteiligten wächst. Und damit auch die Befürchtungen.
Haftungsfragen und Risiko der Strafverfolgung bei Missachtung der Abfallablagerungsverordnung
RA Hartmut Gaßner, RA Wolfgang Siederer
Am 01.03.2001 ist die Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV), am 01.08.2002 die Deponieverordnung (DepV) in Kraft getreten. Durch beide Verordnungen ist die EUDeponierichtlinie in nationales Recht umgesetzt worden. Festlegungen, die bisher in der TA Abfall oder in der TA Siedlungsabfall (TASi) getroffen waren, haben dadurch Rechtsnormqualität erhalten.
Der Internationale Markt – Eine Chance für die deutsche Abfalltechnik?
Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Dr.-Ing. Heike Santen, Dipl.-Biol. Kai Hillebrecht, Dr.-Ing. Ludwig Streff, Dipl.-Ing. Antje Klauß-Vorreiter
Hohe gesetzliche Umweltstandards und die installierte qualitativ hochwertige Umweltinfrastruktur in Deutschland haben der deutschen Umweltindustrie einen beispiellosen guten Ruf beigetragen. Dennoch ist das Exportvolumen der deutschen Umweltindustrie keineswegs zufrieden stellend.
Biologische Kreisläufe und Nährstoffmanagement - Thesen und Beispiele
Prof Dr. Michael Braungart, , Alain Rivière, Jens Soth
Das Paradigma der Kreislaufwirtschaft, aus ökologischer Perspektive bereits seit mehr als zehn Jahren propagiert, ist allenthalben längst nicht mehr nur aus Sicht der Nachhaltigkeit, sondern auch aus rein ökonomischen Erwägungen akzeptiert. Die europäischen und nationalen Gesetzesgrundlagen und politischen Institutionen betonen den Vorrang der Kreislaufführung in ihren Prinzipien an vielerlei Stellen.
Kein Projekterfolg ohne qualifiziertes Personal
Dipl. Ing. Caroline Werner, Dipl.-Ing. Rüdiger Heidebrecht, Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke
Die Aus- und Weiterbildung ist Grundlage für eine erfolgreiche Abfallwirtschaft in Entwicklungsländern und Reformstaaten
Modellprojekt Kassel: Kompostierbare Verpackungen aus biologisch abbaubaren Werkstoffen im Praxistest
Dr. Harald Käb
Der Vortrag behandelt das Modellprojekt, in dem von Mai 2001 bis Ende 2002 kompostierbare Verpackung in Kassel in der Praxis getestet werden.
Landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm am Ende?
MinDir Dr. Helge Wendenburg
Tagungsbeitrag zum 63. Informationsgespräch des ANS e.V. in Berlin
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die j√ľngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Ums√§tze werden im Verh√§ltnis 30 zu 70 (70% f√ľr den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...