Heft 5 - 2008

- Geothermie: Heiz- und Kühltechnik
- Erdwärmenutzung
- Einsatz von Glaskugeln als Ersatz für Filterkies in Brunnen
- ...


Einsatzmöglichkeiten von Bilderkennungsverfahren zur Zustandserfassung von Kanalisationen
Dr.-Ing. Karsten Müller
Mittels Bilderkennungsalgorithmen, wie sie im medizinischen Bereich bereits erfolgreich eingesetzt werden, soll eine EDV-gestützte Methodik zur objektiven Zustandsbeschreibung von Abwasserkanälen weiterentwickelt und praxisnah erprobt werden. Hierdurch wird zukünftig eine exakte Erfassung des Kanalnetzes ermöglicht.
Arbeitsschutzmanagementsysteme und deren Umsetzung auf der Baustelle
Dipl.-Ing. Rudolf Riedl
Qualität und Sicherheit ■ Immer mehr Auftraggeber stellen an den betrieblichen Sicherheitsund Arbeitsschutz ihrer Auftragnehmer hohe Anforderungen. Mit der Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) in einem Unternehmen werden alle organisatorischen Maßnahmen getroffen, die zur Verbesserung der Arbeitssicherheit, zur Unfallverhütung und zur Gesundheitsförderung beitragen. Das AMS BAU unterliegt keinem Zertifizierungszwang und bietet eine kostengünstige Alternative zu anderen AMS. Das „Sicherheits Certifikat Contraktoren“ (SCC) wird meist bei Arbeiten für die Petrochemie und für Energieversorger gefordert.
Das Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) für Baden-Württemberg
Dr. Christian Trapp, Dr. Volker Armbruster
Erdwärmenutzung ■ Das über eine Internetanwendung zugängliche Informationssystem vermittelt standort- und flächenbezogene geologische und geothermische Informationen zu den Möglichkeiten der Nutzung oberflächennaher Erdwärme. Ergänzt werden diese durch Angaben zu Einschränkungen und Hinweisen auf Bohrrisiken. Zentraler Baustein ist ein dreidimensionales geologisches Modell von Baden-Württemberg bis in 400 Meter Tiefe. Das modular aufgebaute System wird schrittweise entwickelt.
Geothermische Energienutzung beim Neubau des Frankfurter Ordnungsamts
Dipl.-Ing. Jörg Uhde
Heiz- und Kühltechnik ■ Mit dem Spatenstich für den Neubau des Frankfurter Ordnungsamts wurde im März 2007 der Startschuss für den Bau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes in der Rebstöcker Straße im Frankfurter Gallusviertel gegeben. Das Gebäude zeichnet sich neben einer besonders effizienten Wärmedämmung durch eine moderne und zeitgemäße Heiz- und Kühltechnik über ein großes Erdwärmesondenfeld aus. Das Gebäude wird in Rekordzeit bis April 2009 fertiggestellt und dokumentiert damit nach außen sichtbar das neue moderne Erscheinungsbild des Frankfurter Ordnungsamts.
Mehr Sicherheit bei der Planung von Erdwärmesonden
Silkanny Forrer, Dr. Thomas Mégel, Ernst Rohner, Dr. Roland Wagner
Messverfahren ■ Die GEOWATT AG entwickelt neue Messverfahren, mit deren Hilfe die Qualität der Dimensionierung von Erdwärmesonden verbessert wird. Hierzu gehört eine neue Methode zur Durchführung und Auswertung von thermischen Response Tests (TRT) an Erdwärmesonden. Als Ergebnis wird die vertikale Variation thermischer Gesteinseigenschaften und, wenn vorhanden, Grundwasserströmung im Untergrund identifiziert. Bei diesem neuen Verfahren kommt der kabellose Datenlogger NIMO-T zum Einsatz, mit welchem vor und nach dem TRT kontinuierliche Temperatur-Tiefenprofile in der Erdwärmesonde aufgezeichnet werden können.
Einsatz von Glaskugeln als Ersatz für Filterkies in Brunnen
Dipl.-Ing. Frank Herrmann, Dipl.-Ing. Xaver Stiegler
Ringraumverfüllung ■ Für die Abstützung von Bohrlöchern zur Wassergewinnung wurden als Ringraumverfüllung zwischen Bohrlochwand und Ausbaurohr bisher ausschließlich Sand und Kies gemäß DIN 4924 verwendet. Dieses natürlich vorkommende Material wird immer knapper, die gelieferte Qualität genügt oft nicht den Mindestanforderungen für den Ausbau von Brunnen. Auf der Suche nach Alternativen ist die Firma Ochs Bohr GmbH überzeugt, mit Kugeln aus Glas das ideale Verfüll- bzw. Stützmaterial für den modernen Brunnenbau gefunden zu haben. Seit September 2007 werden deshalb überwiegend Glaskugeln anstelle von Sand oder Kies in Bohrungen zur Wassergewinnung eingebaut.
Lebenszykluskostenbetrachtung für Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung
Prof. Dipl.-Ing. Klaus-Joachim Prien, Dr.-Ing. Sönke Brodersen
Wasserförderung ■ Die Lebenszykluskosten als technisch betriebswirtschaftliche Entscheidungsgrundlage für Erst- und Erneuerungsinvestitionen sowie für Optimierungen bestehender Anlagen sind von entscheidender Bedeutung. Für die wesentlichen Elemente der Lebenszykluskosten werden Hinweise für die praktische Umsetzung gegeben.
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