Wasser und Abfall (11/2006)


Perspektiven für die Wasser- und Abfallwirtschaft in Mittel- und Osteuropa
Friederike Sabiel
Die EU-Osterweiterung bietet auch deutschen Firmen und Ingenieurbüros Chancen. In den Ländern besteht ein hoher Bedarf an technischem und verwaltungsspezifischem Knowhow. Die Übergangsfristen des EU-Rechts verpflichten die neuen EU-Staaten zum Handeln. Neben Finanzierungsmöglichkeiten und EU-Programmen werden die Chancen für Ingenieure und diesbezügliche Ansprechpartner aufgezeigt.
Durchführung eines Twinning-Projektes zur Einführung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Polen
Dr. Steffen M√ľller
Zur Vorbereitung auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union wurde 1998 das Instrument des Twinning mit dem Ziel eingeführt, die Verwaltung der Beitrittsländer bei der Übernahme, Einführung und Umsetzung des Rechtsbestandes zu unterstützen. Entsprechend der Vielzahl von EU-Richtlinien und der großen Zahl von insgesamt 10 Beitrittsländern wurden bis 2005 insgesamt 1.100 Twinning-Projekte begonnen, wovon allein 185 Projekte auf Polen entfallen.
Umwelttechnologie-Transferbüro bietet Marktchancen
Prof. Dr. Michael Nelles
Für deutsche Firmen und Ingenieurbüros, die sich auf dem chinesischen Markt engagieren wollen, steht das chinesisch-deutsche Umwelttechnologie-Transferbüro bei der Entwicklung und Begleitung innovativer Umweltprojekte zur Seite. Der Bedarf an Fachkräften und Technologie kann im Bereich der Abwasserbehandlung, dem Abfallmanagement und den erneuerbaren Energien auf absehbare Zeit von China allein nicht gedeckt werden.
Transnationale Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz am Rhein
Dipl.-Ing. Heinrich Webler, Dr.-Ing. Thomas Bettmann
Der Hochwasserschutz am Rhein erfordert eine enge Zusammenarbeit der betroffenen Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie der Niederlande. Dies geschieht im Rahmen des Interreg IIIb Projektes "SDF Sustainable Development of Floodplains", dessen transnationale Arbeitsplattform den Informations- und Erfahrungsaustausch von Ingenieuren und Wissenschaftlern bei großen Projekten in Bezug auf Ingenieurtechnik, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit ermöglicht.
Natürliche Selbstreinigungsprozesse in einem mit BTEX und PAK belasteten Grundwasserleiter
Dipl.-Ing. Lars Richters
Viele ehemals am Stadtrand gelegene Altstandorte befinden sich heute in zentraler Stadtlage, sodass eine Reaktivierung und Umnutzung der brachliegenden Flächen zunehmend wünschenswert wird. An diesem für ehemalige Gaskokereien typischen Altstandort wurden die natürlichen Selbstreinigungsprozesse im Untergrund und deren Limitierungen erforscht, um Grundlagen für Entscheidungen über zukünftige angepasste Sanierungsstrategien an vergleichbaren Standorten zu liefern.
Der Kühlwasserdiffusor Donaustadt: Evaluierung anhand des thermischen Monitoringprogramms
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Bernhard H. Schmid
Das Kühlwasser des thermischen Kraftwerks Donaustadt in Wien wurde vor der Errichtung des Donaukraftwerks Freudenau über eine Oberflächeneinleitung in den Stauraum Freudenau geleitet. Parallel zu den Arbeiten am neuen Donaukraftwerk war eine grundlegende Neuplanung der Kühlwassereinleitung Donaustadt notwendig, für die als Einleitungsbauwerk erstmals in Österreich ein Diffusor vorgesehen und auch ausgeführt wurde. Nach Stauerrichtung beim Kraftwerk Freudenau wurde im Stauraum ein thermisches Monitoringprogramm implementiert, dessen Daten die Grundlage einer kürzlich abgeschlossenen Evaluierung der Kühlwassereinleitung und des als Planungsinstrument verwendeten Expertensystems CORMIX bildeten.
Wasser, Wind, blauer Himmel und Meer
Dipl.-Ing. Markus Porth
Der BWK-Bundeskongress 2006 fand in diesem Jahr in Husum statt. Die sehr gut besuchte Veranstaltung stand unter der Überschrift "Lebensraum Küste, Integriertes Küstenzonenmanagement in Schleswig-Holstein". Zwei Fachseminare befassten sich mit den "Perspektiven der Abfallwirtschaft" und der "Regeneration von Seen und Gewässern". Zum Abschluss wurde eine Exkursion mit Besichtigung eines Herstellers von Windkraftanlagen und eine Schifffahrt zur Insel Nordstrand mit Fachinformationen zum Küstenschutz sowie eine Besichtigung des Holmer Siels im Beltringharder Koog angeboten. Eine Fachausstellung rundete das Informationsangebot ab.
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